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Sekundenschlaf am Steuer: Kleines Baby bei üblem Unfall schwer verletzt

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Von: Felix Busjaeger

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Rettungswagen
Bei einem Unfall in Nordhorn ist ein sieben Monate altes Baby schwer verletzt worden. © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Wahrscheinlich ist Sekundenschlaf Schuld an einem schweren Unfall: In Nordhorn wurde bei einem Zusammenstoß mit drei Fahrzeugen ein kleines Baby schwer verletzt.

Nordhorn – Schrecklicher Unfall in Nordhorn in der niedersächsischen Grafschaft Bentheim: Bei dem Zusammenstoß von drei Autos auf der Neuenhauser Straße wurde ein sieben Monate altes Baby schwer verletzt. Das teilte die Polizei in einer Meldung am Sonntag mit. Demnach war es am Samstag, 29. Januar, gegen 12:50 Uhr zu dem Vorfall gekommen. Neben dem kleinen Mädchen wurden noch drei weitere Personen verletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen – ein Sekundenschlaf kann nicht ausgeschlossen werden.

Kreisstadt in Niedersachsen:Nordhorn
Fläche:149,6 km²
Höhe:23 m

Baby wird bei Unfall in Nordhorn schwer verletzt – wohl Sekundenschlaf Schuld an Zusammenstoß

Wie aus den Informationen der Polizei hervorgeht, sei ein 57 Jahre alter Autofahrer für kurze Zeit am Steuer seines Fahrzeuges eingeschlafen und habe dadurch den Unfall verursacht. Mutmaßlich durch seinen Sekundenschlaf krachte er in das Auto einer jungen Familie, in dem auch das Baby saß. Der 28-jährige Vater und die 30-jährige Mutter des kleinen Mädchens wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.

Der 57-jährige Unfallverursacher, der ebenfalls leicht verletzt wurde, prallte anschließend gegen ein weiteres Auto. Dessen 27 Jahre alter Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Schaden wird auf etwa 17.000 Euro geschätzt.

Messerangriff in Salzgitter: Zwei Männer nach Streit in Mehrfamilienhaus schwer verletzt

Zu einem weiteren Einsatz musste die Polizei in Salzgitter in Niedersachsen am Samstagabend ausrücken. Gegen 21:15 Uhr war es zu einem Streit zwischen mehreren Menschen gekommen, bei dem zwei Männer durch Messerstiche verletzt worden – einer von ihnen lebensgefährlich. Wie es in einer Mitteilung der Polizei heißt, sei der Streit auf einer Familienfeier in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses entstanden. Dabei wurde ein 46-jähriger Mann mit mehreren Messerstichen in den Oberkörper lebensgefährlich verletzt.

Ein 23-Jähriger, mutmaßlich der Tatverdächtige, wurde von der Polizei nur wenige Meter vom Tatort entfernt festgenommen. Auch er hatte bei der Auseinandersetzung Verletzungen durch ein Messer erlitten. Beide Männer wurden nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus behandelt. Der 23-Jährige wurde anschließend von den Beamten zur Polizeiwache begleitet.

Polizeieinsatz in Bremen: Junge Männer prügeln mit Holzlatte auf 21-Jährigen ein

Auch in Bremen ist in der Nacht zu Sonntag ein Streit eskaliert. Gegen 23:00 Uhr war es auf einer Geburtstagsparty zu einem Streit zwischen mehreren jungen Männern gekommen. Einige von ihnen hatten sich mit Holzlatten und Baseballschlägern bewaffnet und auf einen 21-Jährigen eingeschlagen. Der Mann kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Noch am Abend konnte die Polizei drei Tatverdächtige festnehmen.

Am selben Abend sorgte eine Grillparty für einen weiteren Einsatz der Rettungskräfte: Weil sich am Abend das Wetter deutlich verschlechtert hatte, war ein Grillabend kurzerhand in einen Wintergarten verlegt worden. Am Ende erlitten insgesamt acht Personen eine Rauchgasvergiftung und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei hatte in dem Zusammenhang vor dem Grillen in geschlossenen Räumen gewarnt.

Partygäste greifen 21-Jährigen an: weitere Blaulichtmeldungen und Niedersachsen und Bremen

Orkan wütet in Norddeutschland: Das Sturmtief „Nadia“ hat in der Nacht zu Sonntag für zahlreiche Einsätze der Polizei in Norddeutschland gesorgt. Die Bremer Polizei vermeldete sogar einen Schwerverletzten. Den bisherigen Erkenntnissen nach traf ein umstürzender Baum den Fußgänger. Er wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in ein Bremer Krankenhaus eingeliefert. Noch immer laufen die Aufräumarbeiten in Bremen und Niedersachsen.

Währenddessen hat die Bundespolizei am Bremen Hauptbahnhof mit zusätzlichen Einsatzkräften das Areal überwacht und etwa 250 Personen angesprochen. Zentrales Anliegen der Einsatzkräfte war es, Bahnreisende zu sensibilisieren, dass
Waffen aller Art in der Öffentlichkeit nicht mitgeführt werden sollen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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