Diese Regeln gelten

Public Viewing zur Fußball-EM: Das müssen Sie beachten

Am Freitag, 11. Juni beginnt die Fußball-Europameisterschaft. In Niedersachsen, Bremen und Hamburg gelten unterschiedliche Regeln beim Public Viewing.

Hannover - Am Freitag, 11. Juni geht die Fußball-Europameisterschaft los. In der Vergangenheit waren solche Großevents gepaart mit einem Public Viewing. Gemeinsam mit Jogis Jungs zittern und sich beim Torjubel in den Armen liegen.

Dieses Jahr wird einiges anders ein. Auch wenn in vielen Städten und Landkreisen die Zahl der Infektionen sinkt – am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen bei 11,1, in Bremen bei 17,9 und in Hamburg bei 17,1 –  gelten weiterhin die Regeln der Landesverordnungen.

Public Viewing zur EM: Das gilt in Niedersachsen

„Die Verordnung lässt Spaß zu“, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) diese Woche in Hannover. Ob es auch ein Spaß wird, hängt größtenteils von den Ergebnissen der Kicker ab. Grundsätzlich gilt: Liegt der Inzidenzwert unter 50, dürfen sich bis zu zehn Personen aus maximal drei Haushalten treffen.

Von diesem Bild ist der Fußball noch weit entfernt: Nur wenig Zuschauer im Stadion und kaum Public Viewing in den Städten. (Archivbild)

Sowohl die Außen- als auch die Innengastronomie darf bei einer Inzidenz unter 100 mit Hygienekonzept öffnen. Bei einer Inzidenz unter 50 entfällt die Maskenpflicht. Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz unter 35, ist der Saalbetrieb mit bis zu 100 Gästen erlaubt. Sperrstunde ist um 23 Uhr.

Bei einer Inzidenz von unter 35 dürfen sich laut Verordnung draußen bis zu 500 Personen treffen.

Fußball-EM startet: Bremen plant kein größeres Public Viewing

Der Weg für weitere Corona-Lockerungen in der Stadt Bremen ist frei. Gastronomie im Stadtgebiet darf bis 1 Uhr öffnen. Für späte EM-Spiele könnte das Feiern mit Alkohol zu einem Problem werden, denn ab 22 Uhr ist der Verkauf von Alkohol außer Haus in einigen Gebieten untersagt.

Trotzdem wäre ein Public Viewing möglich. Laut der Bremer Coronahotline sind Zusammenkünfte mit bis zu 100 Personen im Freien möglich. Des Weiteren muss der Abstand gewahrt bleiben, auch bei Gang auf die Toilette. Ein Hygienekonzept und das OK vom Ordnungsamt und dem gemeinsamen Mitfiebern steht nichts mehr im Wege.

Der Dämpfer: Mitte der Woche teilte allerdings die Bremer Gastro-Gemeinschaft mit, dass sie keine Public-Viewing-Veranstaltungen planen.

Hamburger Gastronomen startklar

In Hamburg bereiten sich viele Gastronomen auf das erste sportliche Highlight des Sommers vor. Später folgen noch die Olympischen Spiele in Tokio.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Gastronomen ihr Außengelände der aktuellen Verordnung angepasst haben. Heißt: Die maximale Besucherzahl ist reduziert worden und zur Kontaktnachverfolgung stehen überwiegen die Luca-App zur Verfügung, alternativ auch der klassische Zettel. Um unter freien Himmel mitzufiebern, bieten kleinere Location einen Reservierungsservice an. Hier finden Sie die besten Spots zur EM in Hamburg. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Hardt

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