Corona-Änderungen in Niedersachsen

Corona-Isolation verkürzt: Nur noch fünf Tage in Quarantäne

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In Niedersachsen werden die Corona-Isolation-Regeln angepasst.

Die Quarantänepflicht für Kontaktpersonen entfällt. Die Corona-Isolation wird verkürzt. Ab Samstag werden die Corona-Regelungen in Niedersachsen angepasst.

Hannover – Wer sich mit dem Coronavirus angesteckt hat, muss von Samstag, 07. Mai 2022, an in Niedersachsen nur noch fünf Tage lang in Isolation. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen in den 48 Stunden vor Ende der Frist symptomfrei sind. Das hat das Gesundheitsministerium in Hannover am Freitag mitgeteilt. Damit setzt die Landesregierung wie erwartet eine Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch-Instituts (RKI) um. Ein Freitesten nach seiner Corona-Erkrakung entfällt.

Wie lange muss ich in Corona-Isolation?Ab Samstag, 04. Mai 2022, fünf Tage. Voraussetzung: 48 Stunden symptomfrei
Quarantänepflicht für Kontaktpersonen?Entfällt. Allerdings sollen sich betroffen häufig testen und ihre Kontakte minimieren.

Corona-Isolation: In Niedersachsen wird die Quarantäne ab Samstag verkürzt

Niedersachsens zuständige Ministerin Daniela Behrens (SPD) betonte allerdings, sie empfehle allen Betroffenen, ihre Isolation erst nach einem negativen Schnelltest zu beenden, um andere vor einer Ansteckung zu schützen. Für Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie in Alten- und Pflegeeinrichtungen bleibt ein negativer Test für die Wiederaufnahme der Arbeit verpflichtend.

Die Quarantänepflicht für Kontaktpersonen wird aufgehoben. Stattdessen wird dringend dazu aufgerufen, sich fünf Tage selbst zu testen und die eigenen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren. Auch mit diesem Schritt folgt Niedersachsen der Empfehlung von RKI und Bund.

„Angesichts unserer guten Impfquote, den vergleichsweise milden Krankheitsverläufen durch die Omikron-Varianten und der damit verbundenen Entlastung des Gesundheitssystems können wir diese Anpassungen im Umgang mit Covid in der derzeitigen Lage gut vertreten“, sagte Gesundheitsministerin Behrens. (DPA)

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