Ansteckungs-Rekord

Coronavirus in Niedersachsen: Delmenhorst weiter trauriger Spitzenreiter

Niedersachsen meldet Coronavirus-Rekordwerte. Schon sieben Städte und Landkreise sind als Risikogebiet eingestuft. Die Region Hannover steht vor der Einführung einer erweiterten Maskenpflicht.

  • Niedersachsen meldet Allzeithoch an Personen mit einer Coronavirus-Infektion.
  • Gericht erklärt Beherbergungsverbot in Niedersachsen für rechtswidrig.
  • Die Region Hannover berät über erweiterte Maskenpflicht.

Update vom 19. Oktober, 11 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infektionen im niedersächsischen Delmenhorst ist wieder deutlich angestiegen. Das Landesgesundheitsamt gab den Sieben-Tage-Wert der Stadt am Montagmorgen mit 223,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an. Neben Bremen ist seit Montag nun auch Hamburg zum Risikogebiet erklärt worden. Mit 93 Coronavirus-Neuinfektionen steigt in Hamburg der 7-Tage-Inzidenzwert auf 50,6.

Update vom 19. Oktober, 9.30 Uhr: Das Land Niedersachsen meldet am Montag 296 Coronavirus-Neuinfektionen. Das entspricht einer 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner von 35,1. Eine Person mit einer Covid-19-Erkrankung ist gestorben, 84 Menschen sind genesen. Damit liegt Niedersachsen über dem Grenzwert von 35. In Delmenhorst ist die Zahl der Corona-Infektionen am Montag erneut angestiegen. Insgesamt haben sich 468 Delmenhorster mit dem Virus infiziert, 231 Fälle sind derzeit aktiv. In einer von der Stadt aktuell angeordneten Quarantäne befinden sich derzeit 577 Delmenhorster.

Update, 19. Oktober, 8 Uhr: Die Ansteckungen mit dem Coronavirus nehmen in Niedersachsen auch abseits der Hotspots immer mehr zu. Auf das gesamte Land bezogen gab das Landesgesundheitsamt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Sonntag mit 34,2 an. „Der generelle Anstieg der Infektionszahlen ist wirklich besorgniserregend“, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) der Deutschen Presse-Agentur.

Ab einer regionalen Inzidenz von 35 sollen demnach künftig nur noch 15 statt 25 Menschen im privaten Raum zusammenkommen dürfen. Daneben werde es „regional gezielte Ausweitungen der Maskenpflicht im öffentlichen Raum, Sperrstunden in der Gastronomie und Verringerungen der bei Veranstaltungen zulässigen Personenzahl“ geben.

Diese Landkreise und Städte überschreiten Corona-Grenzwert

Den Corona-Grenzwert von 50 überschritten dem Landesgesundheitsamt zufolge nach wie vor sieben Regionen: die Landkreise Cloppenburg (158,2), Emsland (70,0), Grafschaft Bentheim (75,8), Northeim (105,8), Osnabrück (55,9) und Vechta (91,7) sowie die Stadt Delmenhorst (138,0). Nur knapp darunter lagen demnach die Kreise Celle (46,9) und Oldenburg (45,8). Über dem Wert von 35 lagen auch die Region Hannover (38,7), der Kreis Verden (38,6) sowie nach eigenen Angaben vom Sonntag die Stadt Osnabrück (39,5).

Coronavirus in Niedersachsen: Neuinfektionen auf Rekordhoch - Delmenhorst sagt Sport und Gottesdienste ab

Update, 18. Oktober, 15 Uhr: Nach der Stadt Bremen steht auch Hannover vor der Einführung einer Maskenpflicht. In der Region Hannover hat die Zahl der Coronavirus-Infizierten in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen. Am Montag will die Region daher mit den Bürgermeistern der Kommunen das weitere Vorgehen beraten. „Im Fokus hierbei werden sicherlich eine erweiterte Maskenpflicht sowie Verstärkungen der Kontrollen vor Ort stehen“, teilte ein Sprecher am Sonntag auf Anfrage mit. Bereits seit dem 9. Oktober 2020 gilt der Grundsatz, dass jede und jeder in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen muss. Es gibt keine Ausnahme mehr für im Einzelhandel tätige Menschen. 

Das Landesgesundheitsamt gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche für die Region Hannover am Sonntag mit 38,7 an. Die niedersächsische Corona-Verordnung sieht vor, dass sich ab einem Wert von 35 maximal noch 25 Personen im Privaten treffen dürfen - egal, ob drinnen oder draußen. In der Gastronomie werden Feiern auf 50 statt wie zuvor 100 Menschen begrenzt. Steigt der Corona-Wert auf mehr als 50, sinken die Obergrenzen weiter auf 10 Personen in privaten und 25 Personen in öffentlichen Räumen.

Update, 18. Oktober, 10 Uhr: Das Land Niedersachsen meldet am Sonntag 382 Coronavirus-Neuinfektionen. Das entspricht einer 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner von 34,2. Eine Person mit einer Covid-19-Erkrankung ist gestorben, 202 Menschen sind genesen.

Update, 18. Oktober, 9 Uhr: Wegen der hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen sagte die Stadt Delmenhorst für den Sonntag alle Gottesdienste und Sportveranstaltungen ab.  Am Samstag waren der Landesstatistik zufolge in den Landkreisen Grafschaft Bentheim, Emsland, Cloppenburg, Vechta, Oldenburg, Northeim und in der Stadt Delmenhorst der kritische Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner überschritten. Landesweit nahm die Zahl der laborbestätigten Fälle um 554 auf 25 453 zu.

Trotz hoher Infektionszahlen gibt es derzeit nur drei Landkreise in Niedersachsen, die auf eine Sperrstunde setzen. Neben den beiden Kreisen des Oldenburger Münsterlandes, Vechta und Cloppenburg, hat auch die Grafschaft Bentheim diese Maßnahme genutzt, um die Zahlen einzudämmen. Andere Landkreise und die Stadt Delmenhorst - allesamt Regionen mit Werten von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen - haben bislang keine solche Maßnahme beschlossen.

„Bitte beachten Sie die Maskenpflicht“ gilt an immer mehr Orten mit vielen Menschen und in Fußgängerzonen.

In einem Hotel am Timmendorfer Strand wurden drei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Weil die Angestellten in allen Bereichen des Hotels gearbeitet haben, müssen rund hundert Kollegen in Quarantäne. Rund 200 Gäste haben das Hotel verlassen, wie 24hamburg.de berichtet.

Update, 17. Oktober, 11 Uhr: Das Land Niedersachsen meldet am Samstag 554 Coronavirus-Neuinfektionen. Das entspricht einer 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner von 32,3. Drei Personen mit einer Covid-19-Erkrankung sind gestorben, 257 Menschen sind genesen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angesichts weiter steigender Corona-Infektionszahlen in Deutschland eindringlich an die Bürger appelliert, zur Eindämmung der Pandemie beizutragen. „Wir müssen jetzt alles tun, damit das Coronavirus sich nicht unkontrolliert ausbreitet. Dabei zählt jetzt jeder Tag“, sagte die CDU-Politikerin in ihrem am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Podcast. „Ich bitte Sie: Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend notwendig ist, auf jede Feier, die nicht wirklich zwingend notwendig ist. Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause, an Ihrem Wohnort.“

Deutschland befinde sich in einer „sehr ernsten Phase“, sagte Merkel. „Tag für Tag steigt die Zahl der Neuinfektionen sprunghaft.“ Die Corona-Pandemie breite sich wieder rapide aus, schneller noch als zu Beginn vor mehr als einem halben Jahr. „Der vergleichsweise entspannte Sommer ist vorbei, jetzt stehen uns schwierige Monate bevor. Wie der Winter wird, wie unser Weihnachten wird, das entscheidet sich in diesen kommenden Tagen und Wochen. Das entscheiden wir alle durch unser Handeln.“

Update, 17. Oktober, 9 Uhr: Am Samstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 7830 Corona-Neuinfektionen in Deutschland, mehr als je zuvor seit Beginn der Pandemie. Am Samstag vergangener Woche waren es noch 4721 neue Infektionen. Die jetzigen Werte sind nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird - und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden. Auch der Landkreis Oldenburg gilt seit Freitag als Corona-Risikogebiet. Der kritische Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sei überschritten worden, teilte der Kreissprecher am Freitag mit. „Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt 52,71“, hieß es.

Als Regionen, die die Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten, wies das Land am Freitag auch die Landkreise Cloppenburg (90,8), Emsland (68,5), Grafschaft Bentheim (72,2), Northeim (64,3), Osnabrück (51,1) und Vechta (84,7) sowie die Stadt Delmenhorst (172,8) aus. Die Zahlen von Land und Kreisen unterscheiden sich mitunter, da die Kreise die Daten erheben und sie dann weitermelden. 

Coronavirus in Niedersachsen: Schulbeginn nach Herbstferien in der Diskussion

Update, 16. Oktober, 14.07 Uhr: Die bisherigen Pläne für den Schulbetrieb in Niedersachsen nach den Herbstferien müssen erneut überprüft werden. Das teilte das niedersächsische Kultusministerium am Freitag mit. Die Herbstferien enden am 23. Oktober, dann gibt es verschiedene Szenarien für den Schulbetrieb. Mitte kommender Woche will das Ministerium darüber informieren, wie es in Niedersachsens Schulen weitergeht, meldet die Deutsche Presse-Agentur. Schließlich meldet die Landesregierung Höchstwerte bei den Coronavirus-Infektionen.

Möglich sei der eingeschränkte Regelbetrieb, wie er auch bis zu Beginn der Herbstferien in Niedersachsen lief. Das Kultusministerium plane allerdings auch mit einer Kombination aus Präsenzunterricht und Lernen zu Hause. Diese Kombination kennen Niedersachsen bereits aus der Zeit vor den Sommerferien. Ein drittes Szenario wäre der Shutdown. Lokal oder landesweit könnten Schulen geschlossen werden.

Leere Klassenzimmer in Niedersachsen sollen vermieden werden.

Laut Kultusministerium Niedersachsen ist noch nichts entschieden und „alles offen“ – dennoch wolle man möglichst am Präsenzunterricht festhalten. Währenddessen wird das Coronavirus-Hygienekonzept für Schulen überarbeitet. Das Ministerium gab an, dass es vor den Herbstferien an rund 100 Schulen Coronavirus-Infektionen gegeben hat.

Coronavirus in Niedersachsen: Akute Infektionen schnellen auf Rekordhoch

Update, 16. Oktober, 12.15 Uhr: Das Land Niedersachsen hat einen neuen Coronavirus-Höchstwert erreicht. Am Freitag steigt die Zahl der akut mit dem Coronavirus infizierten Menschen auf 4.587 – das ist der höchste bisher gemeldete Wert in dieser Pandemie. Der ehemalige Höchstwert wurde vor sechs Monaten gemessen. Am 8. April waren 4.484 Menschen in Niedersachsen akut mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert.

In dieser Zählung sind alle Fälle enthalten, die weder als genesen gelten noch am Coronavirus gestorben sind. Im Juli ging dieser Wert in Niedersachsen nach dem Coronavirus-Ausbruch im Frühjahr zwischenzeitlich bis auf 342 Fälle zurück. In den vergangenen Wochen stieg er allerdings wieder deutlich an. Im Gegensatz zum Frühjahr werden aktuell deutlich mehr Corona-Tests vorgenommen. Das Land Niedersachsen meldete zudem alle Regionen, die den Grenzwert von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten haben. Am Freitag, 16. Oktober, sind das diese Regionen in Niedersachsen:

  • LK Cloppenburg (90,8)
  • LK Emsland (68,5)
  • LK Grafschaft Bentheim (72,2)
  • LK Northeim (64,3)
  • LK Osnabrück (51,1)
  • LK Vechta (84,7)
  • Stadt Delmenhorst (172,8)

In Bremen betrug der Wert am Donnerstag 84,8 und in Bremerhaven 11,9 – inzwischen gilt in Bremen eine Sperrstunde ab 23 Uhr, sowie eine Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. (dpa)

Update, 15. Oktober, 15.15 Uhr: Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat das Beherbergungsverbot des Landes für Reisende aus deutschen Corona-Hotspots in einem Eilverfahren für rechtswidrig erklärt. Der Beschluss sei unanfechtbar, teilte das Gericht am Donnerstag in Lüneburg mit. Geklagt hatte der Betreiber eines Ferienparks.

Die Beherbergungsbetriebe, beispielsweise Hotels und Pensionen, müssen sich „mit sofortiger Wirkung“ nicht mehr an die entsprechende Verordnung halten, wie das Lüneburger Gericht mitteilte. Bis zu einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren in der Sache könne es noch Monate dauern, sagte eine Sprecherin des Gerichts. (dpa)

Coronavirus in Niedersachsen: Unverzügliche Umsetzung der schärferen Regeln

Niedersachsen will die beim Bund-Länder-Treffen abgesteckten schärferen Corona-Regeln unverzüglich in die Praxis umsetzen. Die Kommunen sollten angewiesen werden, von Freitag an ihre Verwaltungspraxis zu ändern, wenn sich die Infektionslage verschlechtert, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Donnerstag in Hannover. Die beim Bund-Länder-Treffen vereinbarten Regeln sind größtenteils bereits in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen vorgesehen. Die Kommunen, in deren Verantwortung und Zuständigkeit die Bewertung der örtlichen Lage und erforderliche Maßnahmen stehen, sollen nun zu einer restriktiveren Handhabe angewiesen werden.

Dabei geht es darum, in Regionen mit 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern je nach Lage Zusammenkünfte im privaten und öffentlichen Raum zu reglementieren und auch im Freien eine Maskenpflicht anzuordnen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. In Hotspots mit 50 und mehr Neuinfektionen sollen weitergehende Einschränkungen und eine Sperrstunde in der Gastronomie ab 23 Uhr greifen.

Coronavirus in Niedersachsen: Kommunen können Sperrstunde erlassen

Bereits ab Freitag könnten Kommunen in Niedersachsen im eigenen Ermessen eine Sperrstunde für die Gastronomie erlassen, wenn die Grenze von 50 Neuinfektionen erreicht ist, erklärte ein Regierungssprecher. „Wir halten das Einführen einer Sperrstunde für geboten“, sagte Ministerpräsident Weil.

Update, 15. Oktober, 10 Uhr: Das Land Niedersachsen hat so viele neue Corona-Ansteckungen binnen eines Tages bestätigt wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Im Vergleich zum Vortag gab es am Donnerstag 479 neue Fälle, wie aus Daten des Landesgesundheitsamts in Hannover hervorgeht. Der bisherige Höchstwert lag bei 449 bestätigten Fällen binnen eines Tages am 27. März. Weil das Land die Zahlen mit zeitlicher Verzögerung aus den Landkreisen erhält, müssen die neuen Fälle allerdings nicht alle am Vortag aufgetreten sein.

Niedersachsenweit wurden mittlerweile 24.367 Infektionen bestätigt. Mehr als 19.000 der Infizierten gelten als genesen. 709 Menschen, die das Virus in sich trugen, sind gestorben.

Coronavirus in Niedersachsen: Weiterhin hoher Wert in Delmenhorst

Die Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten am Donnerstag nach Angaben des Landes die Landkreise Cloppenburg (96,7), Emsland (64,8), Grafschaft Bentheim (87,5), Osnabrück (52,8) und Vechta (76,3) sowie die Stadt Delmenhorst (163,7). Der Kreis Wesermarsch, der die Marke in den vergangenen Tagen überschritten hatte, lag demnach nun bei 37,3. (dpa)

Update, 14. Oktober, 13 Uhr: Aktuell treffen sich die Minister mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin und beraten über weitere Maßnahmen. Der Bund dringt auf eine erweiterte Maskenpflicht und eine Sperrstunde in der Gastronomie - und zwar bereits in Regionen, die in einer Woche 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner registrieren. Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) will bei den Corona-Beratungen auf einen Kurs setzen, der die Bürger überzeugt.

Update, 14. Oktober, 11.15 Uhr: Nun gibt es Verwirrung im Landkreis Oldenburg. Das Robert Koch-Institut stuft den Landkreis Oldenburg seit Mittwoch als Corona-Risikogebiet ein – offenbar auf Grundlage nicht mehr zutreffender Werte. „Der Datenstand ist ein paar Tage alt“, erklärt Kreis-Sprecher Oliver Galeotti gegenüber kreiszeitung.de. Zurzeit gehe die Kreisverwaltung nicht davon aus, dass der Landkreis Oldenburg ein Risikogebiet werde. Neue Zahlen sollen im Laufe des Tages vorgelegt werden.

Update, 14. Oktober 10 Uhr: Die Stadt Delmenhorst hat am Dienstag drastische Maßnahmen beschlossen. Erweiterte Maskenpflicht, Zuschauer-Verbot beim Sport und eingeschränkter Regelbetrieb in Kindertagesstätten. Damit reagiert die Stadt Delmenhorst auf die Entwicklung der Corona-Pandemie. Am vergangenen Donnerstag, 8. Oktober, hat die Stadt Delmenhorst die sogenannte 7-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner erstmals überschritten und gilt seitdem als Risikogebiet. Mit neun neuen Fällen ist der Wert auf jetzt 126,8 gestiegen.

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen beraten Bundeskanzlerin Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen zum Eindämmen der Pandemie.

Coronavirus: Niedersachsen weitet Beherbergungsverbot aus

Ein deutlicher Anstieg der Corona-Infektionen führt zu neuen Einschränkungen für die Menschen im Landkreis Osnabrück. Binnen eines Tages gab es in der Region 68 neue Fälle, der Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner stieg damit von 28,5 auf 45,8, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums vom Dienstag hervorgeht.

Für diese Landkreise und Städte gilt aktuell ein Beherbergungsverbot in Niedersachsen (Stand 14.10.)

  • LK Biturg Prüm (115,1)
  • LK Cloppenburg (114,8)
  • SK Delmenhorst (103,1)
  • LK St. Wendel (97,7)
  • SK Herne (95,2)
  • LK Grfaschaft Bentheim (84,6)
  • SK Offenbach (84,4)
  • LK Regen (84)
  • SK Bremen (79,3)
  • LK Esslingen (77,6)
  • LK Berchtesgadener Land (72,7)
  • SK Frankfurt am Main (71)
  • SK Solingen (71)
  • Land Berlin (71)
  • LK TRecklingshausen (70,7)
  • SK Köln (70,4)
  • SK Stuttgart (69,7)
  • LK Vechta (67,9)
  • SK Leverkusen (67,8)
  • SK Rosenheim (67,7)
  • SK Hamm (66,1)
  • LK Emsland (63,9)
  • SK Wuppertal (63,4)
  • LK Fürstenfeldbruck (62)
  • LK Groß Gerau (61,7)
  • LK Rottal-Inn (57,6)
  • SK Hagen (56,2)
  • SK Düsseldorft (55,6)
  • SK Duisburg (55,5)
  • SK Main (54,9)
  • LK Unna (54,4)
  • LK Mettmann (54,4)
  • LK Eichsfeld (54)
  • LK Main-Taunus-Kreis (53,7)
  • LK Olpe (53,7)
  • SK Schweinfurt (52,4)
  • SK Memmingen (52,2)
  • LK Erzgebirgskreis (52,2)
  • SK München (52,1)
  • SK Essen (51,1)

Update, 13. Oktober, 10 Uhr: Der Streit um das Beherbergungsverbot in den Herbstferien ist bundesweit entbrannt und wird schärfer. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten warnte vor existenziellen Risiken für die Betriebe, Unions-Politiker stellten die Wirksamkeit der Maßnahme infrage und mahnten, uneinheitliche Corona-Regelungen trügen zu Verunsicherung und Akzeptanzproblemen bei. In Bremen demonstrierten Gastronomen gegen die Sperrstunde. Derweil werden immer mehr Städte in Deutschland zu Corona-Hotspots, jetzt überschritt auch Düsseldorf die Warnstufe.

Das Beherbergungsverbot für Touristen aus deutschen Coronavirus-Hotspots wurde in Niedersachsen auf 40 Regionen ausgeweitet. Darunter sind die Großstädte Bremen, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München. Wer von dort kommt und trotzdem in Niedersachsen Urlaub machen will, benötigt einen negativen Corona-Test, der höchstens zwei Tage alt ist. Apropos Beherbergungsverbot: CDU-Politiker Friedrich Merz ist bei Markus Lanz (ZDF) entschieden dagegen*, berichtet 24hamburg.de.

Das Beherbergungsverbot vieler Länder zum Schutz vor Corona-Infektionen steht kurz vor der Ministerpräsidentenkonferenz im Fokus der Kritik.

Update, 12. Oktober, 14 Uhr: Mitten in den Herbstferien für viele Bundesländer wird die Kritik am Beherbergungsverbot immer lauter. Zahlreiche Politiker fordern eine Rücknahme der Regelung.  Viele Bundesländer hatten beschlossen, dass Urlauber aus Orten mit sehr hohen Corona-Infektionszahlen bei Reisen innerhalb von Deutschland nur beherbergt werden dürfen, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen können. „Die pauschale Einschränkung der Freizügigkeit innerhalb Deutschlands empfinde ich als unverhältnismäßig“, sagte FDP-Partei- und Fraktionschef Christian Lindner der „Welt“.

Update, 12. Oktober, 12 Uhr: Immer mehr Städte überschreiten kritische Warnwerte. Demzufolge gelten harte Regeln bis hin zum Beherbergungsverbot für Urlauber, die aus Risikogebieten kommen. In der Coronavirus-Pandemie kann eine kurzfristige Urlaubs-Absage erforderlich werden. Viele Urlaubsgebiete erleben gerade eine Stornierungswelle. Meist greift dann die Reiserücktritts-Versicherung nicht. In welchen Fällen Coronavirus-Ansteckungen möglicherweise ein Grund im Sinne der Reiserücktrittsversicherung sein können erklären wir im Urlaubsratgeber.

Die Zahl der Regionen in Niedersachsen, die den kritischen Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschreiten, ist auf sechs gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Hannover lagen der Kreis Cloppenburg (103,7) und die kreisfreie Stadt Delmenhorst (90,3) deutlich darüber. Aktuellen Angaben der Stadt zufolge betrug der Wert in Delmenhorst am Sonntag sogar 135,4. Auch die Kreise Grafschaft Bentheim (70,0), Emsland (52,6), Vechta (50,4) und Wesermarsch (51,9) rissen bei der sogenannten 7-Tages-Inzidenz den Wert für Risikogebiete. Einen Tag zuvor waren es im Land noch fünf gewesen. Am Sonntag wurde in Vechta der Wert wieder überschritten, nachdem er einen Tag zuvor leicht darunter gesunken war.

Harte Coronavirus-Regeln in Niedersachsen - Beherbergungsverbot erlassen

Update, 11. Oktober, 14 Uhr: In einem Alten- und Pflegeheim in Bad Essen ist es nach Angaben des Landkreises Osnabrück zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Eine 85 Jahre alte Frau sei im Krankenhaus gestorben. Weitere 28 der 124 Bewohner des Vitalis-Wohnparks seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Unter den Mitarbeitern wurden mindestens 13 nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert.

Allerdings standen am Sonntag noch 23 Tests der insgesamt 129 Beschäftigten aus. Diese sollten am Nachmittag in der Oberschule in Bad Essen gemacht werden. Auch rund 200 Besucher des Heims sollten zu Tests eingeladen werden.

Update, 11. Oktober, 10.15 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus nimmt auch in Niedersachsen weiter zu. Wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilte, kletterte die Zahl der laborbestätigten Covid-19-Fälle um 303 auf insgesamt 22.656 (Stand: 10.10.2020 9 Uhr). Der 7-Tages-Inzidenzwert stieg den Angaben zufolge landesweit von 20,4 auf 21,0 innerhalb eines Tages.

Wer die Herbstferien für einen Besuch der Freizeitparks in Niedersachsen nutzen will, sollte sich vorher unbedingt auf den Internetseiten des jeweiligen Parks informieren. Weil es überall individuelle Besucherobergrenzen gibt, kann man einige Parks nur noch besuchen, wenn man vorher Tickets online gekauft hat.

Update vom 9. Oktober, 16 Uhr: Wer aus einem Corona-Risikogebiet nach Niedersachsen kommt, wird nicht grundsätzlich aus Hotels und anderen Unterkünften ausgeschlossen. Zwar gilt von Samstag an auch in Niedersachsen ein Beherbergungsverbot, allerdings soll jeder Herkunftsort einzeln geprüft werden. Auch Ausnahmen für Kreise, in denen es mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gibt, seien möglich, wenn der Infektionsherd klar begrenzt sei, sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder.

Die Liste der Kreise, für die das Verbot gilt, soll täglich im Internet auf www.niedersachsen.de veröffentlicht werden. Maßgeblich für die Überschreitung des Grenzwerts ist der Zeitpunkt der Einreise. Ausnahmen sieht die Verordnung zudem für zwingende berufliche und medizinisch bedingte Reisen vor. Auch Besuche von Angehörigen und Partnern bleiben erlaubt „Es geht uns darum, den touristischen Reiseverkehr einzuschränken“, erklärte Claudia Schröder. Wer einen höchstens zwei Tage alten negativen Corona-Test vorweisen kann, darf ebenfalls in Niedersachsen übernachten.

Für Verstöße gegen das Übernachtungsverbot sieht die Regelung ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro vor. Behörden und Polizei sollen die Bestimmungen durchsetzen und Verstöße ahnden.

Update vom 9. Oktober, 10 Uhr: Mit der seit Freitag gültigen neuen Corona-Verordnung werden in Niedersachsen zum ersten Mal seit der Corona-Pandemie auch Treffen im Privaten beschränkt. Auch bei Zusammenkünften in der Gastronomie und öffentlichen Veranstaltungen gibt es Änderungen.

Coronavirus Regeln Niedersachsen im Oktober 2020

PRIVATE FEIERN: Drinnen dürfen sich nur bis zu 25 Menschen treffen, draußen auf privatem Gelände bis zu 50. Je nach Infektionsgeschehen können die Obergrenzen in den Landkreisen und kreisfreien Städten aber auch niedriger ausfallen. Steigt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche über 35, dürfen sich nur noch bis zu 25 Menschen treffen - egal ob innen oder außen. Bei mehr als 50 Corona-Neuinfektionen sind nur noch bis zu zehn Menschen auf privatem Grund erlaubt. Auch ein Zelt im Garten gilt als geschlossener Raum.

In allen Szenarien gelten zudem die Vorgaben zum Abstandhalten und Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Diese gelten nur bei Gruppen von maximal zehn Menschen nicht - bei Angehörigen oder Mitgliedern zweier Haushalte kann die Zahl sogar größer sein.

PRIVATE TREFFEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM: Für private Treffen in öffentlichen Räumen - etwa in der Gastronomie - sind bis zu 100 Teilnehmer erlaubt. Diese Obergrenze könnte den Richtwerten für die Corona-Neuinfektionen entsprechend zunächst auf 50 und dann auf 25 Gäste gesenkt werden. Während Zusammenkünften und Feiern, an denen mehr als 50 Personen teilnehmen, dürfen ab 18 Uhr reine Spirituosen und ab 22 Uhr gar kein Alkohol angeboten oder konsumiert werden.

Die Corona-Zahlen steigen: Niedersachsen plant Beherbergungsverbot.

ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGEN: Veranstaltungen wie Messen, Kongresse oder auch Weihnachtsmärkte, an denen das Publikum mindestens zeitweise steht, bedürfen unabhängig von der Zahl der Teilnehmer der vorherigen Zulassung. Es müssen Hygienekonzepte und Abstandsregelungen eingehalten werden. Darüber hinaus müssen die Infektionszahlen in den nächsten Wochen stabil bleiben.

Für Veranstaltungen mit sitzendem Publikum, egal ob drinnen oder draußen, gilt eine Obergrenze von 500 Besuchern. In Theatern, Opernhäusern oder Kinos, wo es kaum Interaktion der Besucher gibt, gilt nun nur noch ein Mindestabstand von einem Meter.

Sportveranstaltungen sind auch mit mehr als 500 Zuschauern möglich, aber nur mit vorheriger Zulassung. Auch für Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen oder Synagogen gibt es keine generelle Obergrenze, sie hängt von den räumlichen Kapazitäten ab.

WEIHNACHTSGOTTESDIENSTE IM FREIEN: Große Weihnachtsgottesdienste mit mehr als 500 Teilnehmern im Freien ermöglicht diese Verordnung nicht. Für eine Entscheidung dazu ist es einer Sprecherin der Staatskanzlei zufolge noch zu früh. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 15. November außer Kraft.

Beherbergungsverbot für Reisenden aus Corona-Risikogebieten

REISEN: Urlauber aus Corona-Risikogebieten müssen ab Samstag Niedersachsen fernbleiben - oder einen aktuellen negativen Corona-Test mitbringen. Das sieht eine entsprechende neue Landesverordnung vor, wie Regierungssprecherin Anke Pörksen sagte. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte Sorge, dass Niedersachsen im Herbst das Ziel vieler Urlauber aus deutschen Corona-Risikogebieten werden könnte.

Niedersachsen wäre das Flächenland mit herausragenden Reisezielen zwischen Harz und Küste gewesen und hätte dann gewiss viele Menschen aus coronabelasteten Gebieten angezogen. Aber einen solchen Pull-Effekt, eine besondere Anziehung in schwierigen Zeiten, können wir nun nicht riskieren“, sagte Stephan Weil im Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

Meldung vom 8. Oktober: Niedersachsen will nun doch ein Beherbergungsverbot für Urlauber aus Corona-Risikogebieten. Eine entsprechende Landesverordnung werde auf den Weg gebracht, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) im Landtag in Hannover. Man habe sich darüber innerhalb der Landesregierung abgestimmt. Ab wann die neuen Regeln gelten ist noch unklar.

Landeshauptstadt NiedersachsenHannover
Bevölkerungsdichte168 Einwohner / Quadratkilometer
Websiteniedersachsen.de
LandtagspräsidentinGabriele Andretta

Viele andere Bundesländer wollen auch keine Touristen aus Corona-Risikogebieten mehr in ihren Hotels und Ferienwohnungen übernachten lassen. Darauf hatten sie sich am Mittwoch (7. Oktober) bei einer Schaltkonferenz der Chefs der Staatskanzleien der Länder mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) verständigt. Niedersachsen hatte sich dem zunächst nicht angeschlossen.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen“, sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU). Aber die Entwicklung der Infektionen zwinge die Landesregierung zu dieser Maßnahme. Die meisten Bundesländer hätten bereits ein Beherbergungsverbot. „Wir müssen alles unternehmen, um einen erneuten Lockdown zu vermeiden. Für die niedersächsische Tourismuswirtschaft ist das ein herber Rückschlag in der gerade begonnenen Erholungsphase“, betonte Bernd Althusmann und kündigte kurzfristige Hilfsmaßnahmen im Umfang von bis zu zehn Millionen Euro an. Damit wolle man die Einnahmeausfälle ausgleichen.

Urlaub in den Herbstferien an der Nordseeküste

Greifen soll die Maßnahme für Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Das Beherbergungsverbot gelte nicht, wenn eine Stadt oder ein Landkreis nur an einem Tag den Wert von 50 überschreite, betonte Stephan Weil am Donnerstag. Zudem könnten Touristen aus Risikogebieten mit einem negativen Corona-Test durchaus in Niedersachsen Urlaub machen.

In Niedersachsen und Bremen beginnen an diesem Wochenende die zweiwöchigen Herbstferien. Unklar ist, ab wann das Beherbergungsverbot in Niedersachsen gilt. Weil Auslandsreisen weitgehend ausfallen, haben viele Deutsche bereits Reiseziele im Norden gebucht - etwa an der Nordseeküste oder im Harz. Maßgeblich sei das Datum der Einreise nach Niedersachsen, erklärte Stephan Weil. Es solle vermieden werden, dass kurzfristig Aufenthalte abgebrochen werden müssen.

In Niedersachsen gelten neue Regeln für Veranstaltungen.

Die neue Verfügung werde große Unsicherheit bei der einheimischen Hotellerie und Tourismusbranche auslösen, räumte Stephan Weil ein: „Das ist nichts, was wir leichten Herzens tun.“ Die Entscheidung sei sorgfältig abgewogen worden. Hintergrund sei die exponentielle Steigerung der Infektionszahlen mit dem Corona-Virus.

Der FDP-Fraktionschef Stefan Birkner kritisierte, dass noch viele Fragen offen seien, etwa: „Wann treten welche Regelungen in Kraft?“ Zudem hätten die Hotellerie und Übernachtungsbetriebe doch Hygienekonzepte, denen bisher vertraut worden sei.

Über 4.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

Angesichts von über 4.000 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus rechnet Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil mit einer sehr herausfordernden Zeit. „Das ist wirklich erschreckend, weil es ein richtiger Sprung ist von einem Tag auf den anderen“, sagte Stephan Weil am Donnerstag. Man werde sich sicherlich sehr genau anschauen müssen, wo da die Schwerpunkte seien, so Stephan Weil in Hannover. „Das bestätigt noch mal, dass wir vor einer wirklich sehr herausfordernden Zeit stehen und wir uns wirklich alle Mühe miteinander geben müssen, das Virus einzudämmen“, sagte Stephan Weil.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte zuvor mitgeteilt, dass bundesweit die Gesundheitsämter 4058 neue Corona-Infektionen innerhalb der vorangegangenen 24 Stunden gemeldet haben. Das waren über 1200 mehr als am Mittwoch, als mit 2828 Neuinfektionen ein neuer Höchstwert seit April erreicht wurde.

Stephan Weil ließ sich am Donnerstag gegen die Grippe impfen und sagte mit Blick auf die kommenden Monate. „Wir haben nun mal derzeit sowohl das Corona-Virus weiterhin sehr aktiv in unserer Gesellschaft als auch die alljährliche Influenzawelle.“ Wenn beides zusammenkomme, könne es wirklich problematisch werden, warnte Stephan Weil. „Ich empfehle allen Menschen, dem so gut wie möglich vorzubeugen.“ * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa

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