Breitbandgipfel: Ausbau des schnellen Internets soll voran gehen

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Beim Breitbandgipfel in Osterholz-Scharmbeck ziehen Vertreter der verschiedenen Bereiche eine Zwischenbilanz. Bis 2025 sollen alle Haushalte gigabitfähige Anschlüsse haben.

Kein Netz, kein Empfang: Es gibt sie noch - die guten alten Funklöcher. Allerdings wurde ihnen nun der Kampf angesagt. In Niedersachsen soll der Ausbau des schnellen Internets voran schreiten.  

Osterholz-Scharmbeck - Kommunen, Kreise und die Landesregierung wollen den Ausbau des hochleistungsfähigen Breitbandnetzes in Niedersachsen voranbringen. Bis 2025 sollen alle Haushalte gigabitfähige Anschlüsse haben. Beim Breitbandgipfel in Osterholz-Scharmbeck ziehen am Dienstag rund 300 Vertreter von Kommunen und Kreisen, dem Land sowie der Telekommunikationsbranche eine Zwischenbilanz. 

Es werde ständig an der Erreichung des Gigabitziels 2025 gearbeitet, sagte Peer Beyersdorff, Geschäftsführer des Breitbandzentrums Niedersachsen-Bremen, vor dem Treffen. „Mehr als 80 Infrastrukturförderanträge wurden seit der letztjährigen Veranstaltung gestellt und damit über 250 Million Euro Fördermittel beim Bund und Land beantragt.“ 

Niedersachsen: Gut ein Drittel aller Haushalte mit schnellem Internet versorgt

Wer einen gigabitfähigen Anschluss hat, der kann bei einem entsprechenden Tarifvertrag beim Herunterladen von Inhalten aus dem Internet auf eine sehr schnelle Daten-Übertragungsgeschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde zurückgreifen. 

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Derzeit ist das in Niedersachsen bei 37,4 Prozent der Haushalte der Fall. Das Land belegt damit Platz vier unter den Flächenländern. Bremen als Zwei-Städte-Staat kommt natürlich auf deutlich höhere 92,5 Prozent. Die Herausforderung liegt aber bei der Versorgung auf dem Land. Dort gibt es nach Einschätzung des Landkreistages oft auch ein Kapazitätsproblem, weil es mitunter an Firmen fehlt, die sich um den Ausbau kümmern wollen. 

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Lückenloses Mobilfunknetz bis 2021?

Die Landesregierung aus SPD und CDU hatte im August 2018 den sogenannten Masterplan Digitalisierung beschlossen. Insgesamt ist dafür eine Milliarde Euro eingeplant. Bis 2021 soll damit auch ein lückenloses Mobilfunknetz in Niedersachsen entstehen. Gewerbegebiete, Seehäfen, Schulen, Universitäten und Hochschulen sollen sogar bis Ende 2021 gigabitfähig gemacht werden.

dpa

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