Illegales Straßenrennen in Osnabrück

Vollgas bis zur nächsten Ampel: Raser kennen sich besser als einer zugibt

Ein Auto fährt auf einer Straße.
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Zwei Brüder lieferten sich in Osnabrück ein Autorennen. Am Ende wollte einer der beiden den anderen gar nicht gekannt haben. (Symbolbild)

Zwei junge Autofahrer haben sich in Osnabrück ein illegales Straßenrennen geliefert. Die Ausreden eines Fahrers waren anschließend ziemlich haarsträubend.

Osnabrück – Ein verbotenes Autorennen in Osnabrück hat am späten Freitagabend für einen Einsatz der Polizei gesorgt. Auf der Pagenstecherstraße waren zwei Fahrer gegen 23:50 Uhr unterwegs. Das Beschleunigungsrennen fand laut einer Meldung der Polizei Osnabrück zwischen den Ampelkreuzungen Klöcknerstraße und Breite Güntke statt. Die Fahrer waren demnach auf der stadteinwärtigen Fahrbahn unterwegs.

Die gefahrene Geschwindigkeit betrug laut Angaben der Polizeibeamten mehr als 110 km/h. Die Fahrzeugführer, zwei Osnabrücker im Alter von 18 und 24 Jahren, wurden anschließend von den Beamten kontrolliert. Den Führerschein des 18-Jährigen stellte die Polizei sicher. Der 24-Jährige legte Widerspruch ein, daraufhin ordnete ein Staatsanwalt die Beschlagnahme seines Führerscheins an, heißt es in der Meldung weiter.

Illegales Rennen in Osnabrück: Autos gehören der Mutter der Raser

Den Beamten gegenüber gab der jüngere Mann dreist an, die gefahrene Geschwindigkeit in einem Mercedes S320 sei einfach schlecht einzuschätzen. Den Vogel schoss er jedoch mit der Ausrede ab, der 24-jährige Mittäter sei ihm gänzlich unbekannt. Ungünstig nur, heißt es weiter, dass es sich bei den beiden Männern um Brüder handelte. Beide Fahrzeuge, der Mercedes S320 und ein Mercedes CLS350, sind auf die Mutter der Männer zugelassen, heißt es abschließend.

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