Update: Tat in Goslar

Bankräuber sprengen drei Geldautomaten in Niedersachsen

Zwei Geldautomaten in Niedersachsen sind gesprengt worden. Die Taten in Verden und Bunde ereigneten sich in der Nacht zu Samstag. In Goslar gab es eine weitere Tat.

  • In Niedersachsen sind drei Geldautomaten gesprengt worden
  • Die Taten ereigneten sich in Verden und Bunde (Landkreis Leer) und Goslar
  • Die Tatverdächtigen flüchteten unerkannt mit Bargeld

Update, 18 Uhr: Nach den Sprengungen von Geldautomaten in Verden und Bunde ist eine dritte Tat bekannt geworden. In Goslar wurden zwei Täter beobachtet, die sich an einem Geldautomaten zu schaffen machten. Als die Polizei eintraf, flüchteten sie in ihrem Auto mit Kennzeichen aus dem Kreis Herford (Nordrhein-Westfalen). Auch der quergestellte Lastwagen eines Zeugen konnte sie nicht aufhalten. Später rammten die Flüchtenden mit ihrem Auto einen Polizeiwagen. Dabei wurden die Polizisten in ihrem Fahrzeug leicht verletzt. Die Unbekannten entkamen schließlich auf der Autobahn 7. Es sei nicht ausgeschlossen, dass ein dritter Mann zu Fuß geflohen sei, hieß es. (dpa)

Geldautomaten in Verden und Bunde gesprengt

Originalmeldung, 11. April, 11 Uhr: Verden/Bunde - In Verden ereignete sich die Sprengung eines Geldautomaten gegen 4.30 Uhr am Samstagmorgen. Zwei bislang unbekannte Tatverdächtige betraten die Deutsche-Bank-Filiale an der Großen Straße in Verlängerung des Rathausvorplatzes. Dort sprengten sie einen Geldautomaten und erbeuteten nach ersten Erkenntnissen der Ermittler eine unbekannte Summe Bargeld.

Mit einem dunklen Audi ergriffen die Täter im Anschluss die Flucht. Nach den ersten Ermittlungen ist mindestens ein weiterer Tatverdächtiger an der Sprengung beteiligt gewesen, heißt es von der Polizei Verden. Sofort sind umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet worden, die jedoch bislang erfolglos blieben.

Geldautomat in Verden gesprengt: Polizei sucht Zeugen

Gleich mehrere Anwohner hatten die Polizei in Verden alarmiert. Auch die Freiwillige Feuerwehr ist zur Hilfe gerufen worden. Eine spezialisierte Tatortgruppe der Polizeiinspektion Verden/Osterholz hat die Ermittlungen am Tatort an der Großen Straße aufgenommen. Auch Kriminaltechniker kommen zum Einsatz. Die genauen Umstände der Tat und die Schadenshöhe sind bislang unklar, berichtet kreiszeitung.de*.

Mögliche Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Verden unter der Telefonnummer 04231/8060 zu melden.

Geldautomat im Landkreis Leer gesprengt: Schwere Schäden

Die zweite Sprengung eines Geldautomaten ereignete sich zeitlich kurz vor der Verdener Tat in Bunde (Landkreis Leer). Die Tat durch bislang unbekannte Täter erfolgte gegen 3.10 Uhr in einer Filiale der Ostfriesischen Volksbank an der Neuschanzer Straße. Zu diesem Zeitpunkt löste ein Alarm aus und mehrere Anwohner bemerkten einen lauten Knall.

Nach ersten Angaben sollen die Tatverdächtigen mit einem Zweirad in Richtung Niederlande geflüchtet sein. Durch die Explosion sind sowohl der Schalterraum der Bank als auch ein Gebäude einer angrenzenden Apotheke stark beschädigt worden, heißt es von der Polizei.

Geldautomat in Bunde gesprengt: Fahndung bislang erfolglos

Nach ersten Einschätzungen ist ein Schaden in einem hohen sechsstelligen Bereich entstanden. Personen sind laut Ermittlern nicht verletzt worden. Die Polizei hat eine Fahndung eingeleitet und Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr Bunde war zur Unterstützung am Tatort.

In Niedersachsen und Bremen kommt es immer wieder zu Sprengungen von Geldautomaten. Zuletzt ist ein Geldautomat in Bremen gesprengt worden.

*kreiszeitung.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerkes.

Rubriklistenbild: © Kai Moorschlatt

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