1. leinetal24
  2. Niedersachsen

Mehr als 300 Autoreifen zerstochen: Christliche Pfadfinder bitten um Hilfe

Erstellt:

Von: Fabian Raddatz

Kommentare

Mehr als 300 Autoreifen zerstochen: Christliche Pfadfinder bitten um Hilfe
Autos mit zerstochenen Reifen stehen auf einer Rasenfläche in Celle, die als Behelfsparkplatz für Teilnehmer eines Pfadfinderlagers dient. © dpa

Unbekannte haben bei mehr als 90 Autos Reifen zerstört, die bei einem Pfadfinderlager in Celle standen. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Celle – Schwerer Fall von Vandalismus in Celle: Wie die Polizei berichtet, haben Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch, 3. August 2022, mehr als 300 Reifen an über 90 Autos aufgeschlitzt. Die Autos sollen zum großen Teil den 1400 Teilnehmern eines christlichen Pfadfindercamps gehören, das derzeit in Celle stattfindet, schreibt die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ).

Felix Langer von der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschland (CPD) zeigt sich entsetzt: „Wir gehen von einem Schaden von 50.000 Euro aus“, so der 26-Jährige zur HAZ. Jetzt sei es schwer, Erledigungen für das Camp wie Einkäufe oder eventuelle Krankentransporte zu tätigen. Die Teilnehmer hoffen, dass die Schäden bis zum Sonntag behoben werden können – damit sie wieder nach Hause kommen.

Celle: Unbekannte zerstechen mehr als 300 Reifen bei Pfadfinderlager

Der Parkplatz sei provisorisch auf einem Reiterhof im Ortsteil eingerichtet worden und liegt etwa zwei Kilometer vom Camp entfernt, so die HAZ. Dieser sei abgeschlossen und umzäunt gewesen, die Täter hätten sich demnach wohl Zugang über den nicht allzu hohen Zaun verschafft.

Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt und sucht nach Zeugen. Hinweise werden unter der Rufnummer 0 51 41 - 27 71 04 entgegengenommen. Die Pfadfinder bitten derweil um Geld- und Reifenspenden. Wer helfen möchte, kann sich unter reifen@cpd-bula.de melden.

Weitere Meldungen von Feuerwehr und Polizei aus der Region

Weitere Blaulicht-Nachrichten aus der Region: Seenotretter haben den Untergang eines Fischkutters verhindert. Zwei Fischer hatten viel Wasser im Maschinenraum gemeldet. Ihr Kutter war in der Emsmündung in Schieflage geraten und drohte, unterzugehen.

Zudem wurde bei einem schweren Bahnunglück in Niedersachsen der Fahrer eines Lastwagens getötet. 50 weitere Passagiere der Nordwestbahn wurden verletzt.

Auch interessant

Kommentare