Wetter macht neue Hoffnung

Nach neuen Schneefällen: Wintersportsaison im Harz verlängert

In Braunlage im Harz hoffen die Wintersportler, dass der Winter noch länger dauert. Das Wetter macht neue Hoffnung.

Update, Freitag, 15. März:

Braunlage - Nach zum Teil ergiebigen Schneefällen in den vergangenen Tagen wird die Wintersportsaison im Harz verlängert. „Es sieht derzeit so aus, als ob man auf dem Wurmberg noch einige Wochen Ski fahren kann", sagte ein Sprecher der Seilbahngesellschaft in Braunlage. Auf dem mit 971 Metern höchsten Berg Niedersachsens sollen nach dem Abflauen des Sturms in den kommenden Tagen auch die meisten der zuletzt gesperrten Liftanlagen und Pisten wieder in Betrieb genommen werden. Nach Angaben der Touristinfo Braunlage könnte wegen der vergleichsweise guten Schneelage möglicherweise auch das Skigebiet auf dem 853 Meter hohen Sonnenberg noch einmal geöffnet werden.

Da die Temperaturen in den Hochlagen nachts voraussichtlich unter den Gefrierpunkt fallen werden, könnten die künstlich beschneiten Abfahrten am Wurmberg präpariert werden, sagte der Seilbahnsprecher. Teilweise sei sogar die Produktion weiteren Kunstschnees möglich.

HTV hat vorläufige Bilanz der Wintersportsaison gezogen

Unterdessen hat der Harzer Tourismusverband (HTV) eine vorläufige Bilanz der Wintersportsaison gezogen. Konkrete Zahlen lägen zwar noch nicht vor, sagte HTV-Geschäftsführerin Carola Schmidt. Der Winter sei aus touristischer Sicht aber in Ordnung gewesen. Es habe allerdings etwas weniger Schneetage gegeben als im Winter 2017/2018. „Uns fehlen vor allem zwei, drei schneereiche Wochenenden", sagte Schmidt.

Dafür sei der Harz während der niedersächsischen Zeugnisferien und der Winterferien in Sachsen-Anhalt Mitte Februar extrem gut gebucht gewesen. Etwas bedauerlich sei allerdings, dass die jüngsten Stürme zuletzt dazu geführt haben, dass die Seilbahn und einige Liftanlagen auf den Wurmberg zum Teil tagelang abgestellt werden mussten, sagte die HTV-Geschäftsführerin. „Insgesamt sind wir aber ganz zufrieden."

Ursprüngliche Meldung vom 11. Januar:

Gute Nachrichten für Wintersportler: Am Wochenende ist im Harz alpines Skifahren möglich: Dies gelte zumindest für das Skigebiet am Wurmberg bei Braunlage und erstmals in diesem Winter auch für den Matthias-Schmidt-Berg in Sankt Andreasberg, sagte eine Sprecherin des Harzer Tourismusverbandes (HTV) am Freitag.

Die Schneehöhen betragen demnach 45 beziehungsweise 30 Zentimeter. Auf dem 1141 Meter hohen Brocken, wo kein Wintersport erlaubt ist, messe die Schneehöhe sogar 115 Zentimeter. Zudem sind nach Angaben des HTV im Harz zahlreiche Rodelbahnen geöffnet, unter anderem in Bad Sachsa, Schierke, Torfhaus und Altenau. 

Auch Langläufer können auf ihre Kosten kommen. Vielerorts seien Loipen gespurt, sagte die Sprecherin. Mitarbeiter des Nationalparks seien dabei, noch weitere Langlauf-Strecken freizuräumen. Es müssten Bäume weggeräumt werden, die bei den Stürmen der vergangenen Tagen umgefallen seien. 

Geringe Schneefälle werden noch erwartet

Der Deutsche Wetterdienst rechnet für die kommenden Tage allerdings nicht mit einer deutlichen Verbesserung der Wintersportbedingungen. Auch in den Hochlagen des Harzes seien vorerst nur noch geringe Schneefälle zu erwarten, sagte ein Sprecher. Für den Beginn der kommenden Woche deute sich zudem milderes Wetter an. Der HTV empfahl allen Wintersportlern, sich vor Anreise bei den Tourist-Informationen oder im Internet über die aktuellen Bedingungen zu informieren.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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