Bald Drehkreuz der ländlichen Mobilität?

Mobilitätsstation wertet Haltepunkt Offensen auf

Bürgermeister Torsten Bauer, DB-Vertriebsleiter Mobilität Robert Guggenberger, Detlef Krusche, ehemaliger Bahnhofsmanager für Südniedersachsen,  DB Projektleiter Ride& Bike Ludger Palz und Astrid Paus vom Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig
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Über die gelungene Anbindung des Radverkehrs an das Schienennetz freuen sich (v.r.) Bürgermeister Torsten Bauer, DB-Vertriebsleiter Mobilität Robert Guggenberger, Detlef Krusche, ehemaliger Bahnhofsmanager für Südniedersachsen, DB Projektleiter Ride& Bike Ludger Palz und Astrid Paus vom Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig.

Offensen – Mit dem 2019 eröffneten Pendlerparkplatz hat der Bahnhaltepunkt Offensen deutlich an Bedeutung gewonnen. Durch die vor kurzem in Betrieb genommene Radabstellstation ist die Anbindung an das Schienennetz noch attraktiver geworden.

Das umweltfreundliche System Schiene wird mit dem emissionsfreien Individualverkehr vernetzt. Ein ideales Zusammenspiel, das besonders Pendler und Pendlerinnen anspricht. Sie können nun ihr Fahrrad oder E-Fahrrad mit einem elektronisch gesicherten Zugang sicher in der Station verwahren und beruhigt die Reise antreten. Bei der Einweihung betonte Bürgermeister Torsten Bauer, die Mobilitätsstation sei ein weiterer Schritt, den Haltepunkt Offensen zu einem Drehkreuz der ländlichen Mobilität umzugestalten. Mit dieser Investition werden die nachhaltigen Transportmöglichkeiten im Uslarer Land als Beitrag zum Klimaschutz weiter ausgebaut.

Die Gesamtkosten der Radabstellanlage belaufen sich auf knapp 60.000 Euro, der städtische Anteil liegt bei rund 24.000 Euro, die Restkosten werden durch Fördermittel getragen. Im Zuge des weiteren Ausbaus sind auch Lademöglichkeiten für E-Fahrräder angedacht, aktuell gibt es eine von der DB bereitgestellte Service-Säule mit Luftpumpe und Werkzeug, um Kleinreparaturen gleich vor Ort durchzuführen. - rh

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