Außergewöhnlicher Einsatz für Sellenstedter Brandschützer

Ziegenbock sorgt für Wirbel

Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Sellenstedt: Bürgermeister Ulrich Schünemann, Karl-Heinz Wittneben, Henning Emmermann, Sibbesses Gemeindebrandmeister Jürgen Kuhlemann und Gemeindedirektor Andreas Amft (von links). Foto: Meyfarth

SELLENSTEDT J Dass die Freiwilligen Feuerwehren nicht nur im Brandfall sofort zur Stelle ist, beweist ein Blick auf den Einsatzplan der Sellenstedter Retter. Neben dem Einsatz bei einem Hausbrand in Hönze wurden die Brandschützer 2015 auch zu einer Türöffnung und einer außergewöhnlichen Tierrettung gerufen. Ein „unbekannter Ziegenbock“ sorgte in der Region für Wirbel.

Das Tier aus Sack hatte sich zu einem Ausflug in Richtung Sellenstedt aufgemacht. Nachdem die Feuerwehrmänner das ziellos umherirrende Tier eingefangen hatten, bekam es zunächst für zwei Tage in einem Pferdestall im Dorf Asyl, bevor es sein Besitzer wieder in Empfang nahm.

„Dazu kamen 25 Übungsdienste mit insgesamt 622 Stunden“, zog Ortsbrandmeister Henning Emmermann während der Jahreshauptversammlung Resümee. Die Beteiligung lag bei 54 Prozent. Damit sei er im Großen und Ganzen zufrieden, sagte Emmermann. Die Anforderungen an den einzelnen Feuerwehrmann seien in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und würden auch weiter steigen. „Jeder einzelne Feuerwehrmann muss kontinuierlich an seiner Ausbildung arbeiten und sollte so oft wie möglich am Übungsdienst teilnehmen“, so der Wehrführer.

Henning Emmermann ist bereits 24 Jahre Ortsbrandmeister in Sellenstedt und damit einer der dienstältesten Ortsbrandmeister in der Samtgemeinde Sibbesse. Für seine Verdienste erhielt er während der Jahreshauptversammlung das Silberne Feuerwehrzeichen am Bande. Darüber hinaus wurde Karl-Heinz Wittneben junior für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. pbm

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