Besichtigungstour durch Sibbesse lockt zahlreiche Besucher an / Viele besondere Orte

Zeit zum Entdecken und Erkunden

Frischen Zuckerkuchen gibt es bei Familie Abbetmeier. Fotos: Fritzsche

SIBBESSE  Vor 25 Jahren – zur 1000-Jahr-Feier Sibbesses – waren die zwei Frauen auf ihren Fahrrädern selbst noch aktiv an der Durchführung der Feierlichkeiten beteiligt. Heute, 25 Jahre später, nutzten die beiden Sibbesserinnen das Angebot der Erkundungstour durch ihren Heimatort, die im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1025-jährigen Bestehen des Ortes auf die Beine gestellt wurde.

„Ein gelungenes Konzept. Wirklich eine schöne Sache“, so die zwei Frauen, die gerade ihre Fahrräder vor dem Garten von Renata Riechmann in der Berliner Straße abgestellt hatten. „Was für eine Anlage“, schwärmten sie und so ging es allen anderen Besuchern auch. Auf 4 000 Quadratmetern Grundstück präsentierte die Gartenbesitzerin ihr kleines Paradies, das mit seiner Unberührtheit, den alten Bäumen und den vielen blühenden Blumen einer Idylle glich, die mit dem Gartenteich und dem „Ausflugshügel“, wie Renata Riechmann den höchsten Punkt ihres Gartens selber nennt, ihren Höhepunkt erreicht.

Rundum freie Sicht nach Wrisbergholzen, Westfeld und Petze und bei klarem Wetter sogar bis zum Brocken kann die Naturliebhaberin von ihrem Hügel aus genießen und teilte diese Aussicht an diesem Tag auch gerne mit den zahlreichen Besuchern. „Sibbesse hat so viele schöne Ecken die man sonst gar nicht zu sehen bekommt“, befanden die interessierten Gäste, die die Artenvielfalt und das besondere Flair des Gartens bestaunten.

Per Rad, zu Fuß oder mit dem Auto hatten sich nicht nur Sibbesser aufgemacht um Sehens- und Wissenswertes über Sibbesse zu erfahren. Auch Besucher aus den umliegenden Orten, wie das Ehepaar aus Westfeld, das sich von Familie Schütte-Kasten gerne das unter Baudenkmalschutz stehende alte Fachwerkhaus in der Kurzen Halben zeigen ließ, nutzten die Chance zum Entdecken und Erkunden.

Nette Gespräche an allen Punkten der vielfältigen Besichtigungsstationen waren an diesem Sonntag inklusive, Erinnerungen an früher wurden ausgetauscht und alte Familienzugehörigkeiten besprochen.

Der Duft von frischem Zuckerkuchen lockte nur ein paar Häuser weiter viele Neugierige von der Straße in das alte Backhaus der Familie Abbetmeier. Nur ganz selten und auch dann nur zu privaten Zwecken heizt Familie Abbetmeier ihren alten Backsteinofen an und machte jetzt anlässlich der Veranstaltung eine Ausnahme. Gemeinsam mit Brunhilde Heinrich holte Christine Abbetmeier blechweise leckersten Zuckerkuchen aus dem Ofen, der auch schnell dankbare Abnehmer fand.

Der Bummel durch die Sibbesser Sehenswürdigkeiten die sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind kam bei allen Teilnehmern gut an und sie nutzten die seltene Möglichkeit auch mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und zu erfahren, wie auch die Biosgasanlage in der Feldmark funktioniert. fri

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