Arbeitsreiches Jahr des Sibbesser Feuerwehr-Musikzuges / Heinrich Wunram zieht Bilanz / Viele Ehrungen

Wertschätzung durch die Bevölkerung

Gute Harmonie herrscht beim Musikzug der Ortsfeuerwehr Sibbesse. Die fleißigsten Musiker werden geehrt (von links): Hermann Bartel, Eva Ernst, Adam Hartmann, Cyra-Chantal Mahn; Dahinter von links: Heinrich Wunram, Antonio Forteschi, Thomas Stephan und der stellvertretende Ortsbrandmeister Benjamin Schwarzer. Foto: Neumann

SIBBESSE J Das neue Jahr hat gerade begonnen, schon zog der Musikzug Bilanz über die zurückliegenden zwölf Monate. „Das Jahr 2015 hatte wieder einen gut gefüllten Terminkalender“, eröffnete Musikzugführer Heinrich Wunram den Kameradschaftsabend mit Kassenprüfung und erinnerte an die Aktivitäten des Orchesters. Es ging wieder turbulent zu, denn den Musikern wurde einiges abverlangt.

Höhepunkte waren das Konzert zum 140-jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr und das 135-jährige Bestehen des Musikzuges in der Friedrich-Busse-Schule mit der After-Show-Party in der Aula, die Verabschiedung des Brandabschnittleiters Detlef Witte mit dem Zusammenspiel aller Musikzüge aus der Samtgemeinde und die Verabschiedung des Ortsbrandmeisters Alexander Schwarzer. Eine Herausforderung war auch die musikalische Umrahmung des 50-jährigen Bestehens des Abwasserverbandes Alme-Riehe. Weitere Termine waren die musikalische Begleitung bei einer Ausstellungseröffnung im Stammelbach-Speicher in Hildesheim, das Kurkonzert in Bad Salzdetfurth, die musikalische Begleitung beim Scheibenannageln des Schützenvereins, der Auftritt beim Weihnachtsmarkt des Vereins Aktion Tschernobyl-Hilfe in Jacobs Scheune und der Adventsmarkt des Gewerbevereins. Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt zur 825-Jahr-Feier nach Ostrau in Sachsen zum befreundeten Blasorchester „Original Jahntaler Musikanten“. Auch die Weihnachtsfeier mit allen aktiven Gruppen war gelungen. „Die Wertschätzung der Sibbesser Bevölkerung durch unsere Musik wurde wieder einmal deutlich“, fügte Wunram hinzu und erinnerte dabei an die Traditionsveranstaltung Maiblasen und an den Karnevalsumzug. Ein besonderer Dank ging an Joachim und Waltraud Schwarzbach, die seit vielen Jahren für das leibliche Wohl des Musikzuges sorgen. „Das ist nicht selbstverständlich, denn wir sind ja einige Stunden unterwegs“, sagte Wunram. Bei 72 Zusammenkünften – davon 47 Probeabende und 25 öffentliche Auftritte – waren Antonio Forteschi und Heinrich Wunram am Fleißigsten. Sie waren bei allen Zusammenkünften dabei. Es folgten: Hermann Bartel (66-mal), Cyra-Chantal Mahn (65), Thomas Stephan (63), Adam Hartmann (62) und Eva Ernst (61). Zur Belohnung gab es „Hochprozentiges“ oder einen Foto-Kalender von den Auftritten des Musikzuges, den Eva Ernst bearbeitet hat. Für den verhinderten Dirigenten Markus Müller-Todo sprach Antonio Forteschi. Er erwähnte ein erfolgreiches Jahr, das Blasorchester habe sich musikalisch verbessert. Doch sollte der Musikzug in seinem Repertoire mehr auf das Publikum eingehen. Mit den Worten: „Wir haben einen guten Dirigenten, die Beteiligung an den Proben könnte besser sein. Schade, wenn man die Übungsabende nicht nutzt“, mahnte Forteschi seine Mitstreiter: „Wenn der Dirigent dienstlich verhindert ist, springe ich gerne ein.“ Das Chörli war fleißig und diszipliniert, die Beteiligung war gut, waren seine Schlussworte. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Benjamin Schwarzer dankte dem Musikzug für seine Qualitäten sowie für die gute Zusammenarbeit und bezeichnete ihn als wichtigen Bestandteil im kulturellen Ortsleben. bn

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