Vikar Christian Rebert verlässt Sibbesse und übernimmt erste Pfarrstelle

„Sie haben viele Menschen erreicht“

Damit Sie uns in guter Erinnerung behalten Vikar Rebert
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„Damit Sie uns in guter Erinnerung behalten“, bedankt sich die Petzer Kirchenvorsteherin Christine Hoffmann bei dem scheidenden Vikar Christian Rebert und überreicht Fotos der St. Antonius-Kirche.

Petze – Vikar Christian Rebert verlässt die evangelisch-lutherische Kirchengemeinden Almstedt, Möllensen, Petze und Sibbesse und tritt im Februar eine neue Pfarrstelle in Wienhausen bei Celle an. Bei seiner letzten Predigt in der St. Antonius-Kirche in Petze sagte er den Gemeindegliedern Adieu. Am zweiten Weihnachtstag nahm Rebert seinen Abschied beim Gottesdienst in Almstedt, in der Sibbesser Nikolaikirche hält der Vikar seine Abschiedspredigt am Sonntag, 3. Januar. 

Durch die aktuellen Corona-Regeln gibt es auch bei den Gottesdiensten den Mund-Nasen-Schutz und Abstand halten. Es muss auch auf den Gesang verzichtet werden. In Petze spielte Samuel Steinert auf der Orgel, die Liedtexte dazu sprach Friedrich Hamel aus Hannover. Mit warmen Worten dankte die Kirchenvorsteherin Christine Hoffmann dem scheidenden Vikar und blickte in einer Laudatio auf seine zweijährige Arbeit in der Kirchengemeinde zurück: Auf die erste Predigt am Heiligen Abend 2018 und auf weitere Gottesdienste und Veranstaltungen für jung und alt und die regelmäßige Mitgestaltung der neuen Homepage, die durch Corona eingerichtet wurde. „Ihre Gottesdienste und Andachten sind prägend, ob spannend erzählt, lustig gereimt, den Blick aufs Wesentliche gerichtet oder selbst musikalisch gestaltet. Mit Ihrer offenen und gewinnenden Art haben Sie viele Menschen in unserer Kirchengemeinde erreicht“, bestätigte Christine Hoffmann und überreichte als Abschiedsgeschenk ein gerahmtes Poster mit Details der Petzer Kirche.  Christian Rebert hatte von Beginn an große Freude an der Gottesdienstgestaltung. „Und so freue ich mich, auch mit Abschiedsgottesdiensten aus meinem Amt hier scheiden zu können“, sagte der 32-jährige. Claudio Steinert sei ihm bei allem ein guter Anleiter und Gesprächspartner gewesen. „Ich konnte mich ausprobieren und er gab mir konstruktive Hinweise und Feedback“, blickte Rebert zurück. Auch die bereichernden Zusammenkünfte mit den Menschen in den Kirchengemeinden, die ihm mit Offenheit begegneten, haben ihn in seiner Arbeit gestärkt. Nach seinem Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und an der Universität Leipzig hat Rebert noch eine dreieinhalbjährige Promotionsphase angehängt und seine Dissertation über die religiöse Bedeutung der Familie geschrieben. Danach folgte das zweijährige Vikariat in Sibbesse, Almstedt, Petze und Möllensen mit allen Arbeitsbereichen, vom Kindergottesdienst über die Konfirmandenarbeit und Erwachsenenbildung bis zu Besuchen von älteren Gemeindegliedern. Anfang Dezember hat Rebert sein zweites theologisches Examen in Hannover abgelegt.  Im Februar tritt er seine erste eigene Pfarrstelle als Pastor in der Klostergemeinde Wienhausen an und ist Diakoniebeauftragter des Kirchenkreises Celle. Neben der Gemeindearbeit ist Rebert an der Mitgestaltung der Kooperation mit dem evangelischen Frauenkloster vor Ort beteiligt. „Es sind also allerhand verantwortungsvolle Aufgaben, die auf mich zukommen, vor denen ich Respekt habe. Aber ich bin dennoch zuversichtlich“, blickt der scheidende Vikar nach vorn. Die guten Wünsche für seine berufliche Zukunft und dem Wohle seiner Familie nimmt er auf jeden Fall von hier mit den Weg.

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