TSV Adenstedt zieht Jahresbilanz / Vorstand im Amt bestätigt / Langjährige Mitglieder ausgezeichnet

„Vereinsschiff sicher durch die Klippen geführt“

Kurt Schmälter (2. Vorsitzender), Gerd Hegel, Heinz Russek, Gerold Handke, Birgit Pape, Rita Meyer, Birgit Stoffregen, Karl-Heinz Rodemann und Heiko Russek (von links). Foto: Meyfarth

ADENSTEDT  Heiko Russek hat sein erstes Jahr als Vorsitzender des TSV Adenstedt erfolgreich hinter sich gebracht: „Das war manchmal recht anstrengend“, blickte er während der Jahreshauptversammlung zurück. Im Sommer 2013 wurde Russek als kommissarischer Vorsitzender gewählt, in diesem Jahr nun bestätigten die Mitglieder ihn ebenso wie das gesamte zur Wahl stehende Vorstandsteam für die kommenden drei Jahre.

Zahlreiche Veranstaltungen standen im abgelaufenen Geschäftsjahr auf dem Programm, darunter unter anderem auch zwei Bergturnfeste. Probleme gab es mit den Kosten für das Heizen der Turnhalle. „Das hat uns einige schlaflose Nächte gekostet“, sagte Russek.

Unterschiedlich fielen die Berichte der Spartenleiter aus. Während die drei Herren- und zwei Jugendmannschaften im Tischtennis Erfolge verbuchen konnten, planen die Fußballer nach dem Abstieg einen Neuanfang. „Dank des Einsatzes von Vorstandskollegin Daniela Rodemann gibt es auch einen neuen Trainer für die Zumbagruppe“, freut sich Heiko Russek, der während der Jahreshauptversammlung gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Kurt Schmälter auch langjährige Mitglieder ehrte.

40 Jahre halten Marie-Luise Schneider, Gerold Handke, Gerd Hegel, Heinz Russek und Jürgen Gerves dem TSV Adenstedt die Treue. Rita Meyer, Birgit Pape, Christina Rauschenplat, Claudia Schaper-Hoppe, Birgit Stoffregen und Karl-Heinz Rodemann sind seit 25 Jahren dabei.

Im Anschluss daran diskutierten die Mitglieder auch über die Ehrungsmodalitäten. Zurzeit werden beim TSV Adenstedt Mitglieder für 25- und 40-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet. Die Mitgliedschaft zählt ab der Vollendung des 16. Lebensjahres. In Zukunft soll es auch Ehrungen für 50-jährige Mitgliedschaft geben.

Lob für dessen Arbeit des Vorstandsteam gab es von Bürgermeister Ulrich Schünemann und dem Ehrenvorsitzenden Oswald Jakobi. „Ihr habt das Vereinsschiff sicher durch die Klippen geführt“, sagte Jakobi. Gleichwohl sparte er auch nicht mit Kritik – „Wir tun zu wenig für unsere Jugend“, so Jakobi und fügte hinzu: „Wir sollten Gedanken um den Fortbestand des Vereins machen.“ pbm

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