Landfrauen unterstützen Vorhaben von Gerhard Kraus

Pfad neu beschildern

Referent Gerhard Kraus freut sich über die 200-Euro-Spende.

SIBBESSE „Wie die Zeit vergeht! Alfeld im Wandel der Zeit“ war das Thema des Vortrages von Gerhard Kraus aus Alfeld, den er beim Landfrauenverein Sibbesse und Umgebung hielt. Er nahm die Damen mit auf eine Zeitreise durch seinen Heimatort.

Vom alten Thie in Sibbesse, über Wrisbergholzen und Langenholzen gelangten sie zum Rathaus mit Glockenspiel, dem Stadtwappen mit dem blauen Stein – der blaue Stein vor dem Rathaus erinnert an die Sage von Räuber Lippold. Die Lateinschule aus dem Jahre 1610 beherbergt heute das Alfelder Museum. Einige alte und neue Bilder vom Aussichtsturm Himmelberg mit Blick auf Alfeld zeigen die Veränderungen des Stadtbildes und der Industrie. Neben den Türmen der Nikolei- und Marienkirche gehört der Schornstein der Papierfabrik Sappi zum Stadtbild von Alfeld. Die Pädagogische Hochschule wurde abgerissen, ebenso der alte Bahnhof, nachdem im Jahre 1978 ein Neubau entstand. Weltberühmt ist das von Walter Gropius von 1910 bis 1915 erbaute Faguswerk. Seit 2011 zählt das Bauwerk zum Unesco-Weltkulturerbe. Von der Stadtmauer, die Alfeld einst umgab, ist nur noch der im 15. Jahrhundert erbaute Fillerturm erhalten geblieben.

Von Hildesheim über Alfeld nach Winzenburg führt der 48 Kilometer lange historische Rennstieg. Im 13. Jahrhundert Kurierweg, auf dem einst auch der Winzenburger Berggeist „Hödeken“ sein Unwesen trieb. Heute ist der Rennstieg ein wunderschöner Wanderweg, der im Bereich der Kulturherberge Wernershöhe – mit ihren Skulpturen – auch von den Landfrauen sehr gern benutzt wird.

Zur besseren Orientierung möchte Gerhard Kraus den Skulpturenpfad neu beschildern lassen. Zur Unterstützung dieser Aktion sammelten die Landfrauen spontan 150 Euro. Der Verein erhöhte den Betrag auf 200 Euro. Mit einem herzlichen Dankeschön nahm Gerhard Kraus den Betrag von den Landfrauen entgegen.

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