Gemeinderat Adenstedt würdigt die Verdienste des Politikers

Oswald Jakobi erhält die Ehrenbürgerrechte

Andreas Amft (links) und Ulrich Schünemann gratulieren Oswald Jakobi (rechts). Foto: Fritzsche

SELLENSTEDT Ein Blick auf die von Rolf Binder, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Adenstedt, aufgelisteten Verdienste um Ratsherr Oswald Jakobi ließ eine Diskussion um den Antrag Binders – die Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Oswald Jakobi – überflüssig werden.

Der Rat der Gemeinde Adenstedt hatte während seiner jüngsten Sitzung im Sellenstedter Feuerwehrhaus darüber zu entscheiden, ob dem Antrag der SPD-Fraktion stattgegeben werden sollte. Bürgermeister Ulrich Schünemann ließ die zahlreichen Funktionen des Adenstedter Urgesteins kurz Revue passieren: Seit 1972 engagiert sich Oswald Jakobi politisch als Ratsmitglied, 25 Jahre davon auch als Bürgermeister und er wirkt bis heute in verschiedenen Vereinen aktiv mit. Für seinen unermüdlichen Einsatz bekam Jakobi bereits 2007 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen und „nun sei es angemessen, ihm auch von Seiten des Gemeinderates zu danken“, wie Binder seinen Antrag formulierte.

„Mehr kann man in seinem Leben nicht leisten“, stellte der Sozialdemokrat abschließend fest und auch die CDU-Fraktion erkannte die besonderen Leistungen an und so wurde dem Antrag einstimmig stattgegeben. Bürgermeister Ulrich Schünemann und Andreas Amft als Vertreter der Sibbesser Verwaltung gratulierten Oswald Jakobi, der zur Abstimmung des Antrages des Tisch der Ratsvertreter verlassen hatte und der sich für die ihm zuteil gewordene Ehre bedankte. Eine offizielle Verleihung dieser besonderen Auszeichnung wird terminlich noch abgesprochen.

Als weiterer Punkt der Ratssitzung stand die Beratung und Beschlussfassung über die Anlegung von Parkflächen am Adenstedter Friedhof auf der Tagesordnung. Hier hatte der Rat bereits im November 2014 beschlossen, Parkflächen entlang der Kreisstraße anzulegen und den Straßengraben dabei entsprechend zu verlegen. Bedingt durch behördliche Einwände konnte dieser Beschluss nicht umgesetzt werden, gemeinsam mit allen involvierten Behörden wurde ein neuer Ortstermin anberaumt, dessen Ergebnisse es jetzt vom Gemeinderat zu beschließen galt.

Fachbereichsleiter Stefan Kentzler stellte dabei kurz die zwei möglichen Varianten der Anlegung von Parkflächen vor, wobei sich der Rat bei sechs Ja-Stimmen zu fünf Nein-Stimmen der SPD-Fraktion für die Variante mit einer Fahrgasse in der Mitte des Parkplatzes entschied, auf dem dann links und rechts die Fahrzeuge abgestellt werden können. „Die bereits erworbene Fläche würde für diese Möglichkeit des Parkraumes ausreichen“, so Kentzler.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare