Gemeinde Sibbesse startet aktuell Abfrage bei den Über-80-Jährigen

Mobiles Impfzentrum in Planung

Die Sporthalle Almstedt soll zu einem Mobilen Impfzentrum umfunktioniert werden.
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Die Sporthalle Almstedt soll zu einem Mobilen Impfzentrum umfunktioniert werden.

Sibbesse – Gerade das Debakel um die Impf-Hotline und die verzögerte Terminvergabe hat die Verantwortlichen der Gemeinde Sibbesse dazu bewogen, die Möglichkeit eines Mobilen Impfzentrums in der eigenen Kommune zu prüfen. „Der Landkreis hat grünes Licht gegeben“, informiert Bürgermeister Andreas Amft auf Nachfrage. Voraussetzung: Mindestens 100 Impfwillige müssen ihr Interesse bekunden, sich impfen zu lassen. 

Um die tatsächliche Zahl feststellen zu können, liefen vergangene Woche die Vorbereitungen im Rathaus auf Hochtouren. 450 Senioren über 80 Jahre, die nicht in einem Alten- und Pflegeheim leben, gilt es anzuschreiben. In diesen Tagen sollen die Briefe der Gemeinde zugestellt werden, erklärt Andreas Amft. Impfort soll die Sporthalle in Almstedt sein – andere Standorte, wie die Sporthalle in Sibbesse, konnten aus unterschiedlichsten Gründen nicht genommen werden. „Almstedt ist eine Alternative zu Alfeld. Es ist kein Wettlauf“, unterstreicht der Bürgermeister. Für die Menschen sei es praktikabler, sich vor Ort impfen zu lassen und der Standort Alfeld werde entlastet. Wenn die Zahl der Impfwilligen feststeht, geht es an die weitere Planung. „Das sind schon gewaltige Klimmzüge“, gesteht Amft. Schließlich muss Personal gefunden und eingearbeitet werden, das medizinische Personal wird vom Landkreis organisiert. Der MTV Almstedt als Pächter der Halle ist informiert. „Der Verein hat seine Unterstützung zum Herrichten der Halle bereits zugesagt“, freut sich Amft. Nun gilt es abzuwarten, wie viele Menschen sich zurückmelden. Der Rückmeldebogen ist bis zum 3. März ausgefüllt und unterschrieben im Rückumschlag in den Rathaus-Briefkasten zu stecken. „Bitte rufen Sie deswegen nicht im Rathaus an“, appelliert der Bürgermeister. Sobald ein Impftermin angeboten werden kann, werden die Impfwilligen informiert. „Das kann unter Umständen sehr kurzfristig erfolgen“, so Amft. Dem Schreiben liegen bei: Rückmeldebogen, Rückumschlag, Hinweise zum Datenschutz, Anamnese- und Einwilligungsbogen, Aufklärungsmerktblatt zur Impfung. „Es sind sehr viele Blätter. Das muss aber sein. Lesen Sie alles in Ruhe durch und füllen es aus“, erklärt der Verwaltungschef. Er bittet um Verständnis, dass dieses Angebot zunächst ausschließlich für Über-80-Jährige gilt.  gre

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