Fotografien aus dem Iran und dem Landkreis Hildesheim

Kulturen begegnen sich

Karim Alwasiti erklärt den Besuchern der Vernissage den Sinn der Fotos von Bahareh Asmanie. Fotos: Neumann

SIBBESSE Bei seiner ersten Vernissage hatte das Kulturforum Fotos der Fotografin und Journalistin Bahareh Asmanie in der Friedrich-Busse-Schule vorgestellt. Sabine Hartmann betonte in ihren Begrüßungsworten, dass der Schicksalsweg der Künstlerin den Besuchern dieser Veranstaltung näher gebracht werden soll.

Großformatige Schwarz-Weiß und Farbfotos aus ihrem Heimatland Iran, aus Hildesheim, Alfeld und Sibbesse hatte Asmanie aus ihrem Blickwinkel präsentiert. Seit 18 Jahren widmet sich die Künstlerin der Fotografie und hatte in mehreren Ländern ausgestellt.

In den Fotos beleuchtet sie die Frauen im heutigen Alltagsleben, in ihren kritischen Büchern beschreibt sie das Leben der Frauen in der heutigen Gesellschaft ihres Heimatlandes. Durch ihre offene gesellschaftskritische Art ist sie von den Behörden ihres Landes in Ungnade gefallen, wurde verfolgt und musste schließlich den Iran verlassen. Die Journalistin spricht wenig Deutsch und hat Passagen eines ihrer Bücher in der Landessprache persisch vorgelesen, die der Besucher Karim Alwasiti ins Deutsche übersetzt hat.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Andreas Steinert. Seit einem Jahr wohnt Bahareh Asmanie mit ihren Töchtern in Sibbesse. Durch ihre momentane Situation kann sie nicht arbeiten, was ihr zu diesem Zeitpunkt besonders schwer fällt. Darum ist sie auf Hilfe angewiesen. bn

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