Sellenstedter Wehr zieht Bilanz / Brandschützer rücken zu vier Einsätzen aus

Lob und Kritik vom Ortsbrandmeister

Ehrungen bei der Sellenstedter Feuerwehr: Ulrich Schünemann, Markus Temme, Klaus Krumfuß, Michael Meier, Rolf Hamann, Herbert Meyer und Henning Emmermann (von links). Foto: Meyfarth

SELLENSTEDT Ehrungen standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sellenstedt. Ein halbes Jahrhundert halten Rolf Hamann und Herbert Meyer den Sellenstedter Brandschützern bereits die Treue. Dafür zeichneten sie Ortsbrandmeister Henning Emmermann und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Marcus Temme aus. Sellenstedts stellvertretende Ortsbrandmeister Michael Meier wurde zum 1. Hauptlöschmeister befördert.

Henning Emmermann ist mit dem abgelaufenen Feuerwehrjahr zufrieden. Der Ortsbrandmeister fasste zu Beginn der Versammlung ein positives Resümee. Zu den 28 Übungsdiensten mit insgesamt 672 Stunden kamen 2014 vier Einsätze bei denen die Brandschützer 112 Stunden aktiv waren. Mit insgesamt 79 Mitgliedern seien immerhin 40 Prozent aller Sellenstedter in der Freiwilligen Feuerwehr. 26 Männer sind aktiv. „Wenn es so weitergeht wie bisher, sind wir auch in Zukunft in der Lage, unsere Mitbürger vor Gefahren zu schützen und in Notsituationen zu helfen“, dankte er für die gute Zusammenarbeit und die erbrachte Leistung seiner Mannschaft. Dank und Anerkennung für den Einsatz der Brandschützer zollten auch Bürgermeister Ulrich Schünemann, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Markus Temme und der Landtagsabgeordnete Klaus Krumfuß.

Aber es fielen auch kritische Töne. So mahnte Emmermann eine bessere Beteiligung an den Lehrgängen an. Die Anforderungen seien in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, darum müsste jeder einzelne kontinuierlich an seiner Ausbildung arbeiten und so oft wie möglich am Übungsdienst teilnehmen. pbm

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