Traditioneller Neujahrsempfang der CDU Sibbesse

Die Kommunalwahl steht im Mittelpunkt

Viele Gäste nehmen am Neujahrsempfang der Christdemokraten teil. Foto: Schirdewahn

SIBBESSE Der Kommunalwahlkampf ist eröffnet: Beim Neujahrsempfang der CDU Sibbesse sparte Vorsitzender Ulrich Schünemann nicht mit Vorschusslorbeeren. „Wir begrüßen den zukünftigen Bürgermeister der zukünftigen Gemeinde Sibbesse“, stellte er Thomas Oelker vor, der als Kandidat der Christdemokraten ins Rennen geht, um ab November Verwaltungschef der dann neu gebildeten Einheitsgemeinde zu werden.

Unter der Überschrift „Gemeinsam die Zukunft gestalten“ umriss Oelker seine Vorhaben für die kommende Wahlperiode (siehe weiteren Bericht). Zuvor zog Schünemann vor den zahlreichen Besuchern im Clubhaus jedoch eine Bilanz der bisherigen Ratsarbeit. Dazu gehört die kommunale Neugliederung, die innerhalb der jetzigen Samtgemeinde Sibbesse gelang, während der mühsam vorbereitete Zusammenschluss mit der Nachbarkommune Lamspringe im letzten Augenblick durch dortigen Widerstand vereitelt wurde.

Endlich hat die Neugestaltung der Ortsmitte in Sibbesse Fahrt aufgenommen, in Eberholzen entsteht ein Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus, und für Adenstedt wurde ein neues Feuerwehrfahrzeug beschafft. Die 50-Jahr-Feier der Samtgemeinde zählte 2015 zu den Höhepunkten des örtlichen Lebens.

Thomas Oelker bekam prominente Unterstützung: Die Bundestagsabgeordnete Ute Bertram lobte seine Verlässlichkeit ebenso wie der Landtagsabgeordnete Klaus Krumfuß, der dem Kandidaten zudem bescheinigte, er vertrete ehrlich und mutig seinen Standpunkt.

Der CDU-Chef im Kreistag und Landratskandidat Christian Berndt, der Oelker aus dessen Zeit als Fraktionsgeschäftsführer kennt, nannte seine Arbeit gleichermaßen solide wie innovativ.

In der anschließenden Diskussion mit Moderator Andreas Dehne zeigte sich, dass die Partei auf Gemeinde- und Landesebene ihren Rückhalt hat, im Bund jedoch kritischer gesehen wird. Zunächst ging es um „Schrottimmobilien“ und mehr Transparenz bei den Inhalten der Ratsarbeit.

Beim unvermeidlichen Thema Flüchtlingspolitik war allerdings von „Naivität“ und von Gefahren für das demokratische System die Rede.

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