Schloss Wrisbergholzen profitiert

Fördermittel fließen wieder

Zu Besuch im Schloss (von links): Daniel Proch (Betreuer der Schlosseigentümerin), Ralf-Manfred Lehne (Kreistagsabgeordneter aus Wrisbergholzen), Ute Bertram und Wolfgang Ness (Verein zur Erhaltung von Baudenkmalen in Wrisbergholzen).

WRISBERGHOLZEN In Wrisbergholzen steht eines der schönsten Schlösser Niedersachsens. Seit Jahrzehnten liegt es allerdings im „Dornröschenschlaf“, und nur dank des jahrelangen Engagements des „Vereins zur Erhaltung von Baudenkmalen in Wrisbergholzen“ werden dort die notwendigsten Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Im vergangenen Jahr hatte der Bund seine Förderung aus Denkmalschutzmitteln allerdings ausgesetzt.

Die Hildesheimer Bundestagsabgeordnete Ute Bertram hatte sich seit einigen Monaten für die Neuauflage der Förderung eingesetzt. „Ich freue mich, dass mir unsere Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, nun persönlich die Neuauflage der Förderung zugesichert hat. Dieses Jahr stehen bis zu 100 000 Euro allein an Bundesmitteln zur Verfügung. Das ist eine hervorragende Nachricht für die Kulturlandschaft in unserem Landkreis“, so Ute Bertram.

Eindruck verschafft

Erst Ende Juli hatte sie sich einen neuerlichen Eindruck von der Lage vor Ort verschafft. Bei der Besichtigung vom Schloss mit seinem einmaligen Fliesensaal wurde ihr die Notwendigkeit der denkmalpflegerischen Maßnahmen schnell deutlich. „Die Substanzerhaltung kann aber nur der erste Schritt sein,“ so die Alfelderin. „Ich sehe alle Akteure in der Pflicht, endlich eine Zukunftsperspektive für Schloss Wrisbergholzen aufzuzeigen. Diesem Kleinod muss dringend neues Leben eingehaucht werden.“

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