Adenstedter Fernsehgesellschaft (AFG) geht beim Vereinsvergnügen wieder auf Sendung

„Ein Kessel Adenstedter Buntes“

Das AFG-Team bei der Redaktionskonferenz im Partykeller: (von links) Gerhard Hegel, Karl-Heinz Rodemann, Daniela Rodemann, Dirk Brandt, André Hegel und Petra Dierking. Es fehlen Helge Brandt, Harald Warnecke und Wiebke Brandt. Foto: Meyfarth

ADENSTEDT Redaktionsbesprechung im Partykeller: Die Redakteure der AFG (Adenstedter Fernsehgesellschaft) sichten Fotos und bearbeiten Nachrichten. „Der Text muss noch mal umgeschrieben werden“, sagt Gerhard Hegel. „Der ist zu lang.“ „Was haltet ihr von diesem Foto“, fragt Petra Dierking in die Runde. Dirk Brandt ist skeptisch. „Na ja, ich weiß nicht.“

Es gibt noch einiges zu tun für die Redakteure der AFG bevor es am Sonnabend, 8. März, im Gasthaus Schaper auf Sendung geht. Dann läuft ab 20 Uhr wieder das traditionelle Adenstedter Vergnügen, das alle örtlichen Vereine gemeinsam organisieren, mit dem beliebten ganz individuellen Dorfjahresrückblick 2013. Dabei gibt es natürlich wieder jede Menge skurrile Meldungen. Dafür geht das Team das ganze Jahr über mit dem untrüglichen Gespür für Kurioses auf Recherche. Zahlreiche Neuigkeiten ausgeschmückt mit passenden Fotos werden dem Publikum wie immer stets mit einem Augenzwinkern präsentiert. „Sonderbarer Einkaufsbummel“, „Geburtstagüberraschung“, „Große Schweinereien“ und „Neue Silvesterplanung“ sind nur einige Schlagzeilen des Nachrichtenblocks, der auch in diesem Jahr wieder von Petra Dierking und Harald Warnecke präsentiert wird.

Bereits im November hat die Planung begonnen. Seit Anfang des Jahres trifft sich die Gruppe regelmäßig einmal in der Woche, um die gut eine Stunde lange Sendung, die zu Beginn des Vergnügens „ausgestrahlt“ wird, vorzubereiten. Dabei setzt die AFG auf die bewährte Mischung von Nachrichten und Unterhaltung.

Für den Showblock sind künstlerische und musikalische Einlagen sowie Geschichten aus dem Alltag geplant. Vorgesehen ist unter anderem auch der Auftritt einer Künstlergruppe aus der Umgebung. „Wir haben dieses Mal bewusst auf ein Quiz verzichtet“, sagt Gerhard Hegel. „Das zog sich manchmal zu sehr in die Länge“, weiß er aus früheren Sendungen. „Das Motto „Ein Kessel Buntes“ trifft das Programm am besten“, ergänzt Karl-Heinz Rodemann.

Die AFG geht seit mittlerweile 28 Jahren auf Sendung. „Wir hoffen, dass wir die 30 noch schaffen“, sagt Petra Dierking, die gemeinsam mit Harald Warnecke am längsten dabei ist. Am fehlenden Nachwuchs wird das nicht scheitern. Mit den Neuzugängen Daniela Rodemann und Wiebke Brandt hat sich das Team in diesem Jahr wieder „verjüngt“. Sorgen macht den Organisatoren da schon eher die Zuschauerzahlen, die in den vergangenen Jahren leicht rückläufig waren. An dem attraktiven Programm kann das nicht liegen. Neben dem AFG-Block gibt es flotte Tanzmusik, in diesem Jahr von DJ Andreas Josef, Essen und Getränke, sowie eine Tombola mit lukrativen Preisen. Auch der Eintrittspreis ist seit Jahren nicht gestiegen. Die Karten, die gleichzeitig auch als Los dienen, gibt es für sieben Euro an der Abendkasse. pbm

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