Bauausschuss stimmt zu / Aber: Sportplatz-Sanierung gibt es vorerst nicht

Eberholzen soll neues Feuerwehrhaus bekommen

Bauamtsleiter Stefan Kentzler erklärt den Ausschussmitgliedern eine der beiden geplanten Varianten für den Feuerwehrhaus-Neubau. Zunächst muss aber die Stellungnahme der Brandschutzbeauftragten des Landkreises Hildesheim abgewartet werden. Foto: Greber

SIBBESSE / EBERHOLZEN In Eberholzen soll kräftig gebaut werden: Der Bauausschuss gab einstimmig grünes Licht, dass ein neues Feuerwehrhaus mit Dorfgemeinschaftsraum errichtet wird. Im Zuge dessen ist eine Verlegung eines neuen Regenwasserkanals in der Eberholzer Hauptstraße notwendig, auch hierfür gab das Gremium seine Zustimmung. Um die beiden Bauvorhaben finanzieren zu können, muss dagegen die Sanierung des Sportplatzes vorerst auf sich warten lassen. Den endgültigen Beschluss hat aber der Sibbesser Samtgemeinderat zu fassen.

72 Prozent der Baukosten für das neue Feuerwehrhaus trägt die Samtgemeinde Sibbesse und 28 Prozent die Gemeinde Eberholzen. Der Ausschuss deckelte die Ausgaben für die Samtgemeinde auf 168 400 Euro.

Vorgestellt wurden während der Ausschusssitzung zwei Varianten. Eine sieht vor, dass sich der Dorfgemeinschaftsraum direkt neben der Fahrzeughalle befindet – und durch eine verschiebbare Wand getrennt wird. Dadurch soll bei größeren Veranstaltungen mehr Platz in dem Gebäude geschaffen werden können. Die Eberholzer Wehr sprach sich zusammen mit den örtlichen Vereinen dafür aus. Rund 7 000 Euro soll die spezielle Trennwand kosten, für die die Gemeinde Eberholzen aufkommen müsste. Von Ausschussmitgliedern geäußerte Befürchtungen, dass örtliche Gaststätten oder Gewerbebetriebe durch den „großen“ Dorfgemeinschaftsraum benachteiligt werden könnten, wurden während der Sitzung zerstreut. „Es ist nicht so, dass hier jede Woche große Veranstaltungen ausgerichtet werden“, entgegnete Ortsbrandmeister Markus Temme. Doch zunächst muss hierfür die Stellungnahme der Brandschutzbeauftragten des Landkreises Hildesheim abgewartet werden, mit der in den nächsten Wochen gerechnet wird.

Verwaltungschef Hubertus Schneider betonte, dass die Bedürfnisse der Feuerwehr beim Bau des Gebäudes Vorrang haben. Mit der Wehr soll eine entsprechende Vereinbarung getroffen werden, in der die Eigenleistungen geregelt werden.

Unabhängig von den beiden Varianten stimmte der Bauausschuss dem Bau eines Feuerwehrhauses mit Dorfgemeinschaftsraum zu.

Im Zuge des Feuerwehrhausneubaus ist ein neuer Regenwasserkanal zu erstellen. Die Kosten werden auf rund 50 000 Euro geschätzt. Da dieser Kanal ausschließlich der Entwässerung der Grundstücke und nicht der Straßenentwässung dient, ist er zu 100 Prozent von der Samtgemeinde zu finanzieren. Dieser Kanal soll im kommenden Jahr zwischen Hainbergstraße und dem Baugrundstück für das Gerätehaus erstellt werden. gre

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