Achim Neck (CDU) neuer Ratsherr / Burkhard Adolphi hört auf

Rat Eberholzen macht Weg frei zur Einheitsgemeinde

Der Gemeinderat Eberholzen stimmt für die Bildung einer Einheitsgemeinde. Links der neue Ratsherr Achim Neck. Foto: Fritzsche

EBERHOLZEN Große Aussprachen und Diskussionen über die einzelnen Tagesordnungspunkte der Eberholzer Gemeinderatssitzung waren nicht nötig. Bereits im Vorfeld hatten alle neun Ratsvertreter interfraktionell die zur Beschlussfassung anstehenden Punkte ausgiebig beraten – und so herrschte Einigkeit in allen Sachverhalten, über die es zu beschließen galt.

Neun Hände gingen deshalb auch nach oben, als Ortsbürgermeister Rudolf Brandes (CDU) den Tagesordnungspunkt der Bildung einer Einheitsgemeinde Sibbbesse aufrief. Jede Hand symbolisierte die uneingeschränkte Zustimmung dazu, dass die Gemeinde Eberholzen mit dem Ziel der Bildung einer Einheitsgemeinde aufgelöst und zum 1. November 2016 gemeinsam mit den anderen Gemeinden Adenstedt, Almstedt, Sibbesse und Westfeld zur Gemeinde Sibbesse umgewandelt wird.

„Durch die Bildung einer Einheitsgemeinde werden erhebliche strukturelle, finanzielle und organisatorische Vorteile zu erwarten sein“, führte Brandes aus: „Mit jährlichen Einsparungen in Höhe von etwa 100 000 Euro ist zu rechnen und den Wünschen und Vorstellungen, die wir als Gemeinderat im Verhandlungsprotokoll im Vorfeld festgelegt haben, wird entsprochen.“

Erstmalig mit abstimmen konnte dabei Achim Neck (CDU), der auf Grund des erklärten Mandatsverzichts von Burkhard Adolphi (CDU) in den Gemeinderat nachrückte. Rudolf Brandes würdigte das Wirken des auf eigenen Wunsch aus dem Rat scheidenden Burkhard Adolphi, der diesem seit dem Jahr 2006 angehörte und bis 2011 als stellvertretender Fraktionssprecher der CDU sowie ab 2011 als Fraktionssprecher fungierte: „Gerade in baulichen Angelegenheiten, wie die Planung des Feuerwehrhauses, hat sich Burkhard Adolphi verdient gemacht. Ihm gebührt unser Dank und unsere Anerkennung.“ Auch Klaus-Dieter Klein als Fraktionssprecher der SPD sprach dankende Worte und überreichte ein kleines Abschiedspräsent.

Einigkeit herrschte anschließend auch bei der Beschlussfassung über die Gewährung eines einmaligen Zuschusses der Gemeinde an den TSV Eberholzen für deren Sanierung der Rasenspielfläche auf dem Sportplatz. Hier wird die Gemeinde den TSV mit 2 000 Euro unterstützen.

Amtszeit endet

Das letzte offizielle Wort der Sitzung gehörte Samtgemeindebürgermeister Hubertus Schneider, der bekanntgab, dass seine Amtszeit als Eberholzer Gemeindedirektor am 31. Oktober diesen Jahres enden wird und er die Ausübung dieser Tätigkeit auch nicht mehr verlängern werde. „Ich bedanke mich bei allen Ratsmitgliedern und der Eberholzer Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit in den letzten 13 Jahren“, erklärte Schneider. fri

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