Gemeinde Eberholzen ehrt Rudolf Brandes / Umbenennung von Straßen

Dank und Anerkennung

Rudolf Brandes (Bildmitte) gehört seit 20 Jahren dem Gemeinderat Eberholzen an. Hier gratulieren Dirk Sattler (links) und Hubertus Schneider. Foto: Schirdewahn

EBERHOLZEN Seit 20 Jahren gehört Bürgermeister Rudolf Brandes dem Rat der Gemeinde Eberholzen an. Dafür konnte er während der Sitzung im Feuerwehrhaus reichlich Dank und Anerkennung entgegennehmen. Die Ehrung der Gemeinde nahm sein Stellvertreter Dirk Sattler vor.

Sattler ließ den politischen Werdegang des Jubilars Revue passieren: 1995 erstmals in den Rat gewählt, wurde er sogleich Sprecher der CDU-Fraktion. Im Folgejahr wechselte er in das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters und steht seit 2006 an der Spitze der Gemeindevertreter. Neben Dirk Sattler lobten auch Janine Giermann (CDU) und Klaus-Dieter Klein (SPD) namens ihrer Fraktionen sowie Hubertus Schneider für den Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund die gute Zusammenarbeit mit dem Jubilar. Übereinstimmend hieß es, Brandes habe in den zurückliegenden Jahren sehr viel Zeit aufgebracht hatte, um die schwierigen Aufgaben zu bewältigen.

Eine davon war die Gemeindefusion, die auch in dieser Sitzung wieder ihre Schatten voraus warf. Straßennamen, die innerhalb der künftigen Einheitsgemeinde Sibbesse mehrfach vorhanden, müssen geändert werden. In Eberholzen sind vor allem die Bergstraße, die Hauptstraße und die Schmiedestraße betroffen. Die Anlieger sollen zur Umbenennung gehört und die neuen Namen bei der nächsten Ratssitzung festgelegt werden. Die Straße „Im Winkel“ soll ihren Namen behalten, vermutlich auch die Nordstraße, da andere Orte die Bereitschaft zu einer Änderung haben erkennen lassen.

Die finanziellen Verhältnisse sind in Eberholzen geordnet: Das Rechnungsprüfungsamt beim Landkreis Hildesheim hatte die Jahresabschlüsse 2013 und 2014 für ordnungsgemäß befunden, daraufhin erteilte der Rat dem Gemeindedirektor Entlastung. In beiden Jahren wurden Überschüsse erzielt, dadurch konnten Fehlbeträge aus Vorjahren vollständig abgebaut und rund 51 000 Euro der Rücklage zugeführt werden. Vor diesem Hintergrund gibt die Finanzierungslücke im kommenden Jahr keinen Anlass zu Besorgnis. Der vom Kämmerer Andreas Amft vorgelegte Plan geht davon aus, dass im Finanzhaushalt 2016 bei einem Volumen von 404 000 Euro ein Fehlbetrag von 39 300 Euro eintritt, der aber aus vorhandenen Mitteln gedeckt wird. Im Ergebnishaushalt mit einem Volumen von 410 200 Euro wird ein Überschuss von 2 700 Euro erwartet.

Mit diesen Zahlen verabschiedete der Rat letztmalig einen Haushalt für die selbstständige Gemeinde Eberholzen, die zum 1. November 2016 in der neuen Einheitsgemeinde Sibbesse aufgehen wird. Bürgermeister Brandes dankte abschließend den Helfern, die beim Bau des Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshauses zufassen und auch den Spendern, die unter anderem während der Arbeiten für Verpflegung sorgen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare