Heidemarie Koch nach 20 Jahren aus dem Vorstand verabschiedet / Jens Buchholz ist neuer Kassenwart

Christine Abbetmeier führt weiter SoVD an

Der neue Vorstand mit Ehrengästen beim Sozialverband Sibbesse: Kreisvorsitzender Wilfried König, Bürgermeister Thomas Oelker, die verabschiedete Kassenwartin Heidemarie Koch, Vorsitzende Christine Abbetmeier, neuer Kassenwart Jens Buchholz, Schriftführerin Renate Sievert und die zweite Vorsitzende Astrid Buchholz. Foto: Neumann

GRAFELDE/ SIBBESSE Ein klares Votum für Christine Abbetmeier: Einstimmig wurde sie bei der Jahreshauptversammlung des Sozialverbandes Sibbesse für weitere zwei Jahre als Vorsitzende bestätigt. Eine personelle Veränderung gab es bei den Vorstandswahlen dennoch: Nach 20-jähriger Tätigkeit als Kassenwartin wurde Heidemarie Koch mit einem Blumenstrauß verabschiedet. Sie stand für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung. Zu ihrem Nachfolger wurde Jens Buchholz gewählt.

Folgende Funktionsträger wurden ebenfalls einstimmig bestätigt: zweite Vorsitzende Astrid Buchholz, Schriftführerin Renate Sievert, die Beisitzerinnen Regina Plohmann (Sibbesse), Katharina Herrmann (Petze), Renate Sievert und Helga Hartje-Haesler (Hönze), Helga Hohensee und Ina Hohensee (Westfeld). Frauensprecherin ist Renate Sievert, die auch mit Astrid und Jens Buchholz als Delegierte bei der Kreistagung des Sozialverbandes vertreten ist.

Erfreulich ist die Mitgliederentwicklung: Zurzeit sind 220 Personen im Ortsverband registriert. So weit es möglich war, wurden alle Mitglieder zu runden Geburtstagen ab 70 Jahren besucht, schriftliche Geburtstagsgrüße wurden an alle Mitglieder verschickt, berichtete die Vorsitzende.

Gemeinsam mit Mitgliedern des Ortsverbandes Despetal wurden eine Tagestour nach Bremerhaven mit Besuch des Überseehafens und eine Busreise über mehrere Tage nach Schleching in das Chiemgau organisiert. Weitere Veranstaltungen waren das Grillfest im August und die jährliche Adventsfeier mit Ehrungen langjähriger Mitglieder, blickte die Vorsitzende zurück.

In seinen Begrüßungsworten zollte Bürgermeister Thomas Oelker dem Sozialverband großen Respekt. Für die vielfältigen Aufgaben in den Kommunen gebe es kaum noch Spielraum. „Wir sind froh, dass es Institutionen wie den Sozialverband gibt“, lobte Thomas Oelker. Das aktuelle Thema Windpark ließ der Bürgermeister nicht unerwähnt. Es bereite allen Bürgern aus der Region Sorge. „Es ist sinnvoll, da zu investieren wo auch Wind herrscht. Monsteranlagen dieser Art zeugen nur von geschäftlichem Interesse“, war seine klare Aussage. Auch Themen wie Gemeindefusion, Einheitsgemeinde sowie die „Dorfmitte“ sprach er an.

Der neue Kreisvorsitzende Wilfried König bestätigte die Aussage von Thomas Oelker, dass in der Region weniger Menschen wohnen werden. „Uns fehlen Kinder“, sagte der Kreisvorsitzende. Dies sei von der „großen Politik“ nicht früh genug erkannt und bei der Familienpolitik ins Auge gefasst worden, erläuterte König mit Sorge. „Wenn alle Bundesbürger ihre Steuern zahlen würden, hätten wir weniger Sorgen im Sozialbereich“, so Wilfried König: „Hier ist die Arbeit auf dem guten Wege“, dankte er dem örtlichen Sozialverband für die geleistete Arbeit.

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