Forstgenossen pflanzen 2000 Buchen und Fichten / Ebeling ist 40 Jahre Schriftführer

Die Brennholz-Nachfrage steigt

Herbert Ebeling (l.) ist seit 40 Jahren Schriftführer bei der Forstgenossenschaft Petze. Als Dank für seine Arbeit überreicht ihm der Vorsitzende Dirk Wulf einen Präsentkorb. Foto: Neumann

Petze J Während der Jahreshauptversammlung der Forstgenossenschaft Petze blickte Vorsitzender Dirk Wulf auf das Geschäftsjahr 2013 zurück und informierte über die Forstarbeiten und Aktivitäten im Petzer Wald. Bei seinen Ausführungen machte er deutlich, dass die Frage nach Brennholz gestiegen ist. Es könne noch mehr Brennholz verkauft werden, zurzeit ist auch der Bedarf an Industrieholz rasant gestiegen.

Durch Meldungen in den Medien wird allgemein über unkontrolliertes Abholzen der Laubbäume berichtet. Das war auch ein Thema der Versammlung. In Petze verfolge man schon immer das Ziel auf Nachhaltigkeit, beziehungsweise nachwachsende Rohstoffe. Nach einem vorgegebenen Hauplan durch das Forstamt Liebenburg wird sorgsam mit der Fällung umgegangen, versicherte Wulf, der sich energisch gegen anders lautende Meinungen wehrte. Allein in diesem Jahr werden an verschiedenen Stellen des Petzer Waldes 2000 junge Buchen und Fichten gepflanzt, um für eine planmäßige Aufforstung zu sorgen. „Neben dieser Pflanzaktion verrichten wir die meisten Fäll- und Rückarbeiten in Eigenleistung, denn in vielen Forstgenossenschaften werden diese Tätigkeiten von Fremdfirmen erledigt“, bestätigt Wulf.

Im gleichen Atemzug lobte er die gute Zusammenarbeit mit dem Förster Volker Marr, der für die Petzer Forstgenossen immer ein offenes Ohr habe. Positiv äußerte sich auch Marr, der ebenfalls für einen ökologischen Waldbestand plädierte. Gegenüber Buchenholz besteht zurzeit eine große Nachfrage an Fichtenholz, dass für die Industrie gut vermarktet wird. Aufmerksamkeit erlangte er bei seinem Rückblick auf das letzte Jahr und bei der Vorstellung des Hauplanes für die nächsten Monate.

Herbert Ebeling ist seit 40 Jahren Schriftführer bei den Petzer Forstgenossen. „Wer dieses Amt so lange innehat zeigt, dass eine große Vertrauensbasis besteht, sonst kann man dieses verantwortungsvolle Amt nicht bewältigen“, würdigte Wulf die Arbeit des Schriftführers in einer kurzen Laudatio. „Er ist ein Mann der leisen Töne, zuverlässig, hilfsbereit und immer ansprechbar“, bedankte sich der Vorsitzende mit einem Präsentkorb. bn

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