Große Rassegeflügelschau am kommenden Wochenende in Hönze

Auch Elitetiere sind dabei

Weiße Chabo-Urzwerge mit aufrecht stehenden Schwänzen. Deren Hobby-Züchter werden in Japan staatlich gefördert. Fotos: Schütte

HÖNZE J Bei der Rassegeflügelschau des Geflügelzuchtvereins Gronau-Sibbesse an diesem Wochenende, 9. und 10. Januar, in Hönze sind auch die Elitetiere der Altdeutschen Mövchen und der Felegyhazaer Tümmlertauben vom amtierenden Europa-Champion Wilfried Kuhnert (RGZV Algermissen) dabei. „Das sind alles echte Rasse-Raritäten“, schwärmt die Vorsitzende Elsa Mohmeyer. Insgesamt sind 375 Ausstellungstiere vertreten.

„Mehr Tiere können wir in der Hellmut-Schneider-Halle nicht unterbringen“, sagt die GZV-Chefin. Sie fungiert gleichzeitig als Ausstellungsleiterin. Einige Züchter mussten im Vorfeld sogar noch abgeschrieben werden, weil die Hallen-Kapazität für noch mehr Geflügel nicht ausreicht. Ein jedes Jahr wollen die Züchter aus den Vereinen des Hildesheimer Kreisverbandes und darüber hinaus zum Abschluss der Saison ihre besten Exemplare von erfahrenen Preisrichtern noch einmal bewerten lassen.

Das Hildesheimer Land zählt mit seinen zwölf Vereinen zu den Hochburgen im Landesverband Hannover. Jeder Besucher bemerkt das bereits an der Vielfalt der Hühner- und Taubenrassen, die durch recht unterschiedliche Formen und Farben auffallen. In dem auserlesenen Feld sind edle Tauben-, Ur- und Zwerghuhn-Rassen, große landläufige Wirtschaftsrassen sowie Wassergeflügel vertreten“, rechnet Elsa Mohmeyer vor.

Zu echten „Hinguckern“ gehören die „Appenzeller Spitzhauben“ mit Hörnerkamm und Spitzhaube, eine Nationalrasse der Eidgenossen aus dem Kanton Appenzell. Die recht seltenen Vorwerkhühner, Dominikaner, Deutsche Sperber, Sulmtaler, Rheinländer und Kastilianer sind in der Abteilung der Hühner dabei, außerdem die schokolandenbraunen Eierleger der Marans, die muskulösen und bärtigen Orloffs, New Hampshire, Sussex und die schweren Kolosse der Brahma.

Bei den kleinen Hühnern fallen sofort die Antwerpener Bartzwerge und die Chabo-Urzwerge mit ihren aufrecht stehenden Schwänzen auf, deren Hobby-Züchter in Japan sogar vom Staat gefördert werden. Herrliche Exemplare an Tauben-Raritäten der Kröpfer, King, Texaner und Strasser, dazu die Auslese feinster Gimpel- und Schildtauben, Luzerner Goldkragen sowie Deutsche Nönnchen ziehen die Besucher an. Fünf Preisrichter vom Landesverband Hannover bewerten vorweg alle Ausstellungstiere und küren sogar das „beste Tier der Schau“.

Die Eröffnungsfeier findet an diesem Sonnabend um 10.30 Uhr statt. Dazu haben sich Ehrengäste angekündigt. Die Besucherzeiten: Sonnabend von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 16 Uhr. gs

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