Sören Rekel spricht über das wahre Forscherleben

Archäologie im ländlichen Raum

Sören Rekel zeigt, was sich wirklich hinter dem Beruf des Archäologen verbirgt.

SIBBESSE Anlässlich der 1 025-Jahr-Feier wird nicht nur über das heute deutlich Sichtbare, sondern auch über das Vergangene, Untergegangene nachgedacht. Der Vortrag von Sören Rekel findet am Mittwoch, 23. April, um 19 Uhr im Musikraum der Friedrich-Busse-Grundschule in Sibbesse statt.

Wann immer von Archäologen die Rede ist, denken viele zunächst an verwegene Abenteurer, die sich je nach Film entweder mit Nazis oder mit untoten Wüstenkriegern herumschlagen müssen. Dass dieses Bild der Archäologie in Film und Fernsehen nicht wenige Jugendliche und junge Erwachsene dazu bewegt, sich letzten Endes doch mit der „echten“ Archäologie zu befassen, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es völlig verzerrt ist.

Arbeitsweisen

Kein Archäologe prügelt sich während seiner Arbeitszeit mit Nazis, keiner findet den Heiligen Gral oder die Bundeslade. Ebenso wenig gräbt ein Archäologe nach Dinosauriern oder Außerirdischen. Der Vortrag soll zum einen mit den Zerrbildern aufräumen, die die Medien vermitteln, zum anderen aber auch einen Eindruck von dem ermöglichen, was wirklich im Leben eines Archäologen passiert und wie er arbeitet. Dabei sollen die Arbeitsschritte und Arbeitsmethoden der Archäologie ebenso vorgestellt werden, wie die einzelnen Fachdisziplinen, die im wahrsten Sinne „Zeit und Raum“ unter sich aufgeteilt haben. Bei aller Ernsthaftigkeit soll jedoch nicht an Humor und lebendigen Anekdoten gespart werden. Schließlich sind Archäologen auch nur Menschen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare