Arbeitsreiches Jahr: Hochwasser hielt Almstedter Feuerwehrleute in Atem

39 aktive Brandschützer

Ehrungen und Beförderungen standen bei der Jahreshauptversammlung der Almstedter Wehr auf der Tagesordnung. Foto: Meyfarth

ALMSTEDT Hinter der Feuerwehr Almstedt liegt ein arbeitsreiches Jahr: Lohn für das Engagement ist der neue Anbau an die Fahrzeughalle. Der Mehrzweckraum wurde im Herbst seiner Bestimmung übergeben. Während der anderthalbjährigen Bauzeit hatten die Brandschützer rund 2 500 Stunden geleistet.

Ortsbrandmeister Carsten Uhde ließ in seinem Bericht zu Beginn der Jahreshauptversammlung noch einmal die vergangenen 12 Monate passieren. Die Almstedter Retter mussten zu 14 Einsätzen ausrücken, dabei hielt sie besonders das Hochwasser in Atem. Im Mai kämpften sie im eigenen Dorf gegen die Wassermassen an. Anfang Juni ging es mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft für zwei Tage ins Amt Neuhaus zum Elbehochwasser.

Die Aus- und Weiterbildung hat einen hohen Stellenwert. Das wird auch an der Anzahl der Beförderungen deutlich. So wurden Jan Sackmann und Heiko Mushardt zu Oberlöschmeistern befördert. Marvin Rollwage, René Surmann, Jan Ole Tietjen und Dennis Bywaletz sind ab jetzt Feuerwehrmänner. Auf den Nachwuchs aus den eigenen Reihen ist Carsten Uhde besonders stolz. Die vier jungen Männer aus der Jugendfeuerwehr verstärken ab sofort die Wehr, in der damit 39 Frauen und Männer aktiv sind.

Veränderungen gab es in der Führungsriege. Gleich über zehn Funktionsträger mussten die Mitglieder während der Jahreshauptversammlung entscheiden. Dank guter Vorbereitung des Kommandos lief die Wahl sehr zügig ab (Gruppenführer Jan Sackmann, stellvertretender Gruppenführer Heiko Mushardt, Gruppenführer Altersabteilung Karl-Heinz Uhde, Jugendfeuerwehrwartin Annette Warczok, Sicherheitsbeauftragter Heiko Mushardt, Gerätewart Armin Uhde, Atemschutzwart Robin Surmann, Schriftwart Wolfgang Warzcok, Personalwart und Kassenwart Torsten Uhde).

Geehrt wurden Heinrich Sandvoß für 40-jährige und Maik Lange für 25-jährige Zugehörigkeit.

Sowohl Bürgermeisterin Claudia Tönnies als auch Gemeindebrandmeister Jürgen Kuhlemann lobten die Arbeit der Almstedter Brandschützer und dankten für ihren Einsatz. Als Stützpunktwehr ist die Wehr von besonderer Bedeutung. Um ihren wichtigen Aufgaben auch in Zukunft gerecht zu werden, bekommt sie im März ein neues Löschgruppenfahrzeug. pbm

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