Stefan Gluba verlängert Vertrag beim WTW Wallensen bis 2017

Verein und Trainer sind sich weiter einig

Stefan Gluba wird auch in Zukunft beim WTW arbeiten. Foto: Göke

WALLENSEN Fast fünf Jahre hält Stefan Gluba nun schon beim WTW Wallensen das Zepter als Trainer in der Hand. 2010 übernahm er die Mannschaft im Tabellenmittelfeld der Kreisliga und führte sie immer mehr in die Spitzengruppe, bis im vergangenen Sommer die Krönung mit dem Aufstieg in die Bezirksliga und Sieg im Kreispokal erfolgte. Nun verlängerten die WTW-Verantwortlichen um die Spartenleiter Thomas Schütte und Sven Köhne den Vertrag mit Gluba bis 2017.

Der 52-jährige A-Lizenz-Inhaber hatte schon vorher Vereine auf Kreis- und Bezirksebene im Hildesheimer Raum betreut. Doch an Wallensen schätzt er vor allem die hervorragenden Trainingsbedingungen und das ruhige Umfeld. „Hier wird auch bei Niederlagen keiner nervös und im Vereinsumfeld gibt es keine Hirngespinste. Hier will man nicht unbedingt in die Landesliga, sondern schätzt die Möglichkeiten realistisch ein“, so Gluba. In den vergangenen Jahren wurde in der sportlichen Entwicklung immer ein Schritt nach dem anderen gemacht, wozu auch die Infrastruktur des Vereins angepasst wurde. Neben den zwei Herrenmannschaften gibt es noch fünf eigenständige Jugendmannschaften, was es im Nachwuchsbereich des Landkreises Hameln-Pyrmont nicht oft gibt. Die meisten Vereine müssen hier schon auf Jugendspielgemeinschaften setzen. Gluba hofft nun, dass er mit der ersten Herrenmannschaft noch nicht am Ende der sportlichen Entwicklung angekommen ist.

Mit seiner Elf will er in der Rückrunde genug Punkte sammeln, damit der Abstieg vermieden wird. Danach will er sich im oberen Mittelfeld der Bezirksliga etablieren, was er bei diesem Kader für ein realistisches Ziel hält. In der Rückrunde kann Gluba auf die sportliche Klasse des Rückkehrers Benjamin Edeler setzen, der nach Verletzungspause jetzt wieder ins Trainingsgeschehen eingreift. Licht am Ende des Verletzungstunnels ist auch bei Tim Dreyer zu sehen, der auch noch in das Geschehen eingreifen will. Mit diesen beiden letztjährigen Stammkräften erhöhen sich die Möglichkeiten für den erfahrenen Trainer. Nach den jetzt absolvierten Hallenturnieren will die Mannschaft den positiven Schwung des Turniersieges in Salzhemmendorf nutzen, um die gute Stimmung zu konservieren und auch mit ins Trainingslager nach Fuerteventura zu nehmen.

Die Mannschaft „plündert“ für die Reise Ende Februar vor allem die Mannschaftskasse und will dort in einer Woche die Grundlagen für eine gute Rückrunde schaffen. gök

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