Sanierungskosten werden derzeit besprochen und erarbeitet / Einrichtung erhalten

Unterschriftenaktion zum Freibad Wallensen

Das Schwimmbecken im Freibad Wallensen ist derzeit leer. Foto: Spätlich

WALLENSEN Im Freibad Wallensen herrscht derzeit trotz tropischer Temperaturen Leere. Ein Bauzaun ist um das Schwimmbecken aufgestellt, damit keiner in das leere Becken stürzt. Die Kinder aus dem nahen Einzugsbereich Wallensen, Thüste und Ockensen sind derzeit auf ihre Eltern angewiesen, das diese sie in das nächste Freibad nach Marienhagen fahren.

Wie groß die Sehnsucht nach dem eigenen Freibad ist, zeigen derzeit die ausliegenden Unterschriftenlisten in den örtlichen Geschäften. Diese sind nämlich schon gut gefüllt und wurden um freie Blätter in vielen Geschäften ergänzt, da der Platz nicht ausreichte.

Dort symbolisieren die Einwohner mit ihrer Unterschrift ihre Unterstützung für die Sanierung des Freibades. Ein richtungsweisendes Gespräch wird Anfang August mit der Kommunalaufsicht in Hameln durchgeführt.

Zwischen Gemeindeverwaltung, dem stellvertretenden Gemeindebürgermeister Karl-Heinz Grießner und dem ersten Kreisrat Carsten Vetter werden dann das erarbeitete Sanierungskonzept des Trägervereins und die damit verbundene Finanzierung besprochen. Marcus Flügel bedauert es als Vorsitzender des Trägervereins lediglich, dass er zu dem Gespräch nicht eingeladen ist. „Es geht nicht nur um das Freibad. Es geht um ein lebenswertes Umfeld in Thüste, Ockensen und Wallensen. Nur so können wir junge Familien in unseren Ortschaften halten oder neue Einwohner für unsere schönen Orte begeistern.

Es geht auch um Geschäfte, Banken, Kindergärten, Gastwirtschaften und Vereine. Die Grundschule haben wir schon verloren - nun kämpfen wir aber um unser Freibad.“ Bis zum 3. August wird die Unterschriftenaktion in Wallensen noch fortgeführt, ehe die ausgefüllten Blätter in Hameln der Kommunalaufsicht den Rückenwind aus der Einwohnerschaft für die Sanierungsmaßnahme aufzeigen sollen. gs

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare