Generalversammlung der Volksbank im Wesertal / Zuwächse im Kundengeschäft

Sechs Prozent Dividende

Das Führungs-Dreigespann der Volksbank im Wesertal stellt die Zahlen vor. Foto: Spätlich

SALZHEMMENDORF / KREIS  Die Generalversammlungen der Volksbank im Wesertal waren über Jahre hinaus Veranstaltungen, die ruhig über die Bühne gegangen sind. Lediglich im vergangenen Jahr gab es eine Ausnahme: Die vorgenommene Fusion der Volksbank am Ith mit der Volksbank in Aerzen zur Volksbank im Wesertal ist scheinbar nicht so reibungslos verlaufen, wie es nach außen den Anschein hatte. Zum Eklat kam es seinerzeit bei der Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates. Mittlerweile haben sich die Wogen aber geglättet, was sicherlich auch mit dem Generationswechsel an der Spitze der Volksbank zusammenhängt. Man hat die Verantwortung mit Ilka Osterwald und Norbert Gellert in jüngere Hände gelegt. Dietrich Roemer ist bereits mit dem Jahreswechsel ausgeschieden, Holger Schech wird Mitte des Jahres in Ruhestand gehen.

„Unsere Volksbank im Wesertal eG kann auf ein insgesamt erfreuliches Jahr 2014 zurückblicken. Es war das beste Betriebsergebnis der letzten Jahre. Die Eigenkapitalausstattung der Bank ist sehr komfortabel und erfüllt bereits heute die strengen Kapitalanforderungen in 2019“, zogen Osterwald und Gellert eine positive Bilanz. Dem schloss sich Aufsichtsratsvorsitzender und Versammlungsleiter Andreas Voss im Namen des Aufsichtsrates vorbehaltlos an. Der ausdrückliche Dank von Vorstand und Aufsichtsrat galt den Beschäftigten für deren besonderes Engagement und die erfolgreich geleistete Arbeit.

Zuwächse verzeichnete die Volksbank vor allen Dingen im Kundengeschäft. Die Kundenkredite stiegen gegenüber 2013 um 9,5 Millionen Euro auf 151 Millionen Euro. Wachstumstreiber im Privatkundengeschäft waren Wohnungsfinanzierungen sowie Maßnahmen zur Modernisierung und Energieeinsparung. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 5,2 Millionen Euro auf 216 Millionen Euro. Bedingt durch die anhaltende Niedrigzinsphase und die erhöhte Unsicherheit der Sparer angesichts der Eurostaatsschuldenkrise waren vor allem schnell verfügbare und sichere Anlageformen gefragt. Damit hat die Volksbank im Wesertal eG mit Ablauf der Generalversammlung auch bilanztechnisch den Schlussstrich unter das erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2014 gezogen. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 256 Millionen Euro, das gesamte betreute Kundenvolumen auf 514 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss beträgt gut 669 Tausend der Versammlung eine Dividende in Höhe von sechs Prozent an die rund 8600 Mitglieder auszahlen und stärkt zudem ihre Rücklagen. Dass die Mitglieder mit dem Kurs ihrer Bank zufrieden sind, demonstrierten sie mit ihren Zustimmungen bei der Feststellung des Jahresabschlusses und bei der Verwendung des Bilanzgewinns. Vorstand und Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt.

Aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden sind Susanne Walther und Burkhard Cramer, die Mandate wurden nicht wieder besetzt. Die Versammlung beschloss die Verkleinerung des Aufsichtsgremiums auf sechs Personen. Wieder in den Aufsichtsrat gewählt wurde der langjährige Vorsitzende Andreas Voß. gs

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