Hegering Salzhemmendorf bringt Kindern den Wald näher

Reviergang mit den Kleinsten

Die Kindergartenkinder sind im Wald unterwegs, um ihn zu erkunden. Foto: Göke

OSTERWALD  Im vergangenen Jahr kamen schon Grundschüler und Schüler der KGS in den Genuss, mit dem Hegering Salzhemmendorf den Wald zu erkunden. In diesem Jahr veranstaltete der Hegering nun auch ein Schnuppern mit Kindergartenkindern. Mit Kindern des Osterwalder Kindergartens „Glück Auf“ wurde dabei der Osterwald erkundet.

Die Leiterin des Kindergartens, Susanne Wöckener, und elf Vorschulkinder zwischen fünf und sechs Jahren trafen am Salzburger Tor auf die Waidmänner Thomas Breves, Matthias Wolff sowie Wolfgang und Regina Rohrmann. Stilgerecht wurden die Kinder gleich mit dem Jagdsignal „Begrüßung“ in Empfang genommen, wofür die Jäger ihre Jagdhörner extra mitgebracht hatten.

In Gruppen wurde dann ein Hochsitz bestiegen. Dort waren Tierpräparate ausgestellt, die es mit dem Fernglas zu finden galt. Der Hegeringleiter Wolfgang Rohrmann erklärte dabei die Bedeutung von Wildarten, Wildwiesen, Salzlecksteinen, Baumbewuchs oder Nisthöhlen den interessiert zuhörenden Kindern.

Besonders interessant war es dann für die Kinder, als Matthias Wolff den Kindern anhand von präparierten Tierschädeln den Unterschied zwischen einem Raubtier und einem Pflanzenfresser zeigte. Ebenso ging er dabei auch auf die Fallenjagd und die Jagdsignale ein. Bei dem Besuch einer Wildschweinsuhle wurde verdeutlicht, dass das Wildschwein durchaus auf Pflege größten Wert legt. Bei der dritten Station ging Thomas Breves auf die Arbeiten des Hundes im Jagdbetrieb ein und erklärte hier die verschiedenen Verwendungsbereiche. Wachtelhund „Rasko“ begleitete dazu zur Veranschaulichung die Kinderschar.

Nach einer kurzen Pause bei selbstgebackenen Kuchen gingen die Jäger noch einmal auf die größte Wildart im Osterwald, dem Rotwild, ein. Hautnah konnten die Kinder die Geweihstangen bewundern und stellten dabei fest, dass so ein Hirsch durchaus bis zu neun Kilo Geweihgewicht auf seinem Haupt mit sich führt.

Nach zweieinhalb Stunden kehrte die „Jagd-Gesellschaft“ dann wohlbehalten an den Ausgangspunkt zurück. Susanne Wöckener bedankte sich dann auch ausdrücklich für die von der Jägerschaft Salzhemmendorf inszenierte Aktion, die den Kindern einen nicht alltäglichen Eindruck in die Jagd verschaffte. gök

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