16. Auflage des „Bremer Salonorchesters“ in Lauenstein

Mit Operetten-Melodien munter ins Jahr gestartet

Das „Bremer Salonorchester“ und der Kammersänger Titus Witt sorgen im Okal-Parkcafè für einen musikalisch gelungenen Jahresauftakt beim Kulturförderkreis Salzhemmendorf. Foto: Spätlich

LAUENSTEIN Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres veranstaltete der Kulturförderkreis Salzhemmendorf mit dem Auftritt des „Bremer Salonorchesters“ traditionell seinen ersten Höhepunkt im Jahr. Bereits zum 16. Mal spielte das Orchester im fast voll besetzten Saale des Okal-Cafés in Lauenstein – und so konnte Ernst-August Bremer, Vorsitzender des Kulturförderkries auch feststellen: „Man kennt sich und trifft sich an diesem Tag in Lauenstein. Der Start ins neue Jahr mit dem Bremer Salonorchester hat mittlerweile ein festes Stammpublikum“.

In diesem Jahr standen nicht, wie sonst üblich, Kompositionen von Johann Strauß im Mittelpunkt, sondern Operettenmelodien vorwiegend von Franz Lehár. Außerdem gab es eine Überraschung: Hans-Jürgen Osmers, Leiter des Orchesters, suchte in den Zuhörerreihen einen mutigen Mann, der sich traute, das Lied „Dann geh ich ins Maxim“ aus der Operette „Die lustige Witwe“ zu singen. Dann erschien im Hintergrund „Graf Danilo“ und setzte der Suche mit seiner wohlklingende Baritonstimme ein Ende. Das Orchester hatte hier „vorgesorgt“ und den Hamburger Kammersänger Titus Witt mitgebracht. „Das war mal etwas Neues, denn nur wenige Neujahrskonzerte des Salonorchesters in Lauenstein werden von Gesang begleitet“, meinte Bremer.

Lehár statt Strauß

Die Zuhörer freuten sich dann auch über den musikalischen Start ins neue Jahr. In der Pause wurde mit einem Glas Sekt angestoßen und über Wünsche gesprochen. „Ich wünsche mir, dass uns das Publikum weiterhin gewogen bleibt, damit wir auch künftig hochkarätige Kultur auf dem Land anbieten können“, betonte Ernst-August Bremer. Außerdem erhoffe er sich größeren Zuspruch von jungen Leuten. Kulturveranstaltungen sollten im Flecken Salzhemmendorf einen größeren Stellenwert bekommen, meint Hartmut Friedrich aus Osterwald.

Erika Bornett wünscht sich viel Resonanz auf das 15-jährige Bestehen des von ihr geleiteten Chores „Young Voices and Gospel“. „Im Herbst feiern wir den Geburtstag mit einem Konzert“, so die Lauensteinerin. Eckhard Füllberg wünscht sich „endlich Ruhe im Ortsrat Oldendorf“. „Die Querelen unter den Ortsratsmitgliedern müssen aufhören, damit unsere Sitzungen wieder auf eine harmonische und bürgerfreundliche Ebene gestellt werden können“, appelliert Oldendorfs Ortsbürgermeister.

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