Erstes Projekt soll den Ausbruch des I. Weltkriegs behandeln

Neuer Verein kümmert sich um Industriegeschichte

Die Gründungsmitglieder (von links): Martina Grohmann, Dr. Olaf Grohmann, Angelika Schwager, Klaus Vohn-Fortagne, Richard Abrell, Hans-Dieter Kreft und Martin Stöber.

OSTERWALD / WENNIGSEN Am 11. Juli wurde der gemeinnützige Verein „Netzwerk Industriekultur im mittleren Niedersachsen“ in Wennigsen gegründet. Die Gründungsmitglieder haben sich unter anderem die industriegeschichtliche Forschung und Bewahrung industriekultureller Bau- und Landschaftsrelikte, die Vermittlung entsprechender Bildungsinhalte sowie deren museale Aufbereitung zur Aufgabe gemacht.

Der Arbeitsschwerpunkt liegt hauptsächlich im mittleren Niedersachsen, eine Zusammenarbeit mit ähnlichen Einrichtungen auf nationaler Ebene ist durchaus beabsichtigt. Neben der Durchführung eigener Projekte will das „Netzwerk Industriekultur“ anderen beratend und unterstützend bei der wissenschaftlichen Erforschung industriegeschichtlich relevanter Themen zur Seite stehen. Zudem strebt das Netzwerk Industriekultur die Förderung und Intensivierung der Zusammenarbeit von Einrichtungen unterschiedlicher Art an, um so insbesondere industriegeschichtlichen Themenstellungen eine höhere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und bei Behörden zu verschaffen.

Als erstes Projekt plant der Verein die Erarbeitung und Realisierung einer Verbundausstellung zum Ausbruch des I. Weltkrieges unter dem Thema „Industrie im I. Weltkrieg – wirtschaftliche, soziale und regionale Aspekte“ in der Region Hannover und den angrenzenden Landkreisen.

Projekte geplant

Nähere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 05103/820461 oder per E-Mail an mail@grohmann-geschichte.de.

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