Friedrich Lücke zum Vorsitzenden des Gemeindeverbandes gewählt

CDU hat neuen Chef

Der neue Gemeindeverbandschef, Friedrich Lücke, (links) gratuliert seinem künftigen Stellvertreter Axel-Michael Warner zur Wahl. Foto: Spätlich

OLDENDORF Bei einer außerordentlichen Sitzung des CDU-Gemeindeverbandes Salzhemmendorf wurde jetzt Friedrich Lücke aus Hemmendorf als neuer Vorsitzender gewählt. Notwendig wurde die Versammlung, da die bisherige Vorsitzende, Doris Severith, die erst seit dem 20. März diesen Jahres das Amt bekleidet hat, aus beruflichen Gründen nach Hamburg umgezogen ist.

So standen dann entsprechend auch die Wahlen im Vordergrund der Versammlung der 23 anwesenden CDU-Gemeindeverbandsmitglieder. Als Versammlungsleiter wurde Horst Wichmann aus Lauenstein gewählt. „Natürlich macht man sich im Vorfeld für solche Wahlen schon Gedanken, wer geeignet ist, diesen Posten zu übernehmen. Wir sind deshalb zu dem Schluss gekommen, Friedrich Lücke als neuen Vorsitzenden des Gemeindeverbandes vorzuschlagen“, sagte er. Da kein weiterer Vorschlag kam, wurde er mit 20 Stimmen, bei zwei Enthaltungen und einer ungültigen Stimme, als neuer Vorsitzender gewählt.

Da Friedrich Lücke vorher das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne hatte, musste dieser Posten auch neu gewählt werden. Hier wurde Axel-Michael Warner vorgeschlagen, der anschließend auch einstimmig gewählt wurde. Friedrich Lücke bedanke sich für das Vertrauen und meinte: „Wir werden unserer Arbeit so weiterführen wie bisher. In diesem Jahr stehen auch noch einige gesellige Veranstaltungen wie das Weinfest am 3. Oktober in Hemmendorf auf dem Programm. Geplant sind auch ein Gänseessen und eine Braunkohlwanderung. Wir denken auch darüber nach, den politischen Dämmerschoppen wieder einzuführen. Die Hauptaufgabe für uns in der nächsten Zeit dürfte aber die in 2016 anstehende Kommunalwahl sein, die wir gewinnen wollen“, meinte er.

Abschließend ging der Bundestagsabgeordnete Michael Vietz noch auf die Themen der hohen Politik ein. „Das alles herausragende Thema ist derzeit natürlich die Flüchtlingspolitik. Andere Themen, die auch wichtig sind, wie die Griechenlandfrage oder TTip, sind dadurch etwas in den Hintergrund getreten. Unser Standpunkt zur Flüchtlingspolitik ist dabei, wie es auch schon in den Medien zu lesen war, Menschen, die durch Krieg und Vertreibung in Not geraten sind, zu helfen. Differenzieren müssen wir aber zwischen solchen Menschen und Flüchtlingen, die aus wirtschaftlichen Gründen zu uns kommen. Hier ist noch Regelungsbedarf. Auf jeden Fall wird noch viel Arbeit auf uns zukommen, dieses Thema wird uns alle auch noch in der kommenden Zeit beschäftigen“, meinte er.

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