Schwarzmeerkosaken begeistern Publikum in Osterwald

Musikalischer Leckerbissen

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Nicht enden wollender Applaus, Jubelrufe, Standing Ovations und strahlende Gesichter sind der Dank des Publikums in der vollbesetzten Kirche.

OSTERWALD – Bereits zum dritten Mal gastierte der Schwarzmeer-Kosaken-Chor in der Christuskirche Osterwald. Bei seinen Auftritten 2012 und 2014 hatten die Sänger unter der musikalischen Gesamtleitung von Peter Orloff schon seinerzeit einen faszinierenden Eindruck bei den Zuhörern hinterlassen. 

So nun auch bei dem jüngsten Konzert. Nicht enden wollender Applaus, Jubelrufe, Standing Ovations und strahlende Gesichter waren der Dank des Publikums in der vollbesetzten Kirche. „Dieses Konzert war noch besser als die anderen beiden. Kaum zu glauben! Die Liedauswahl war sensationell und hat allen super gut gefallen“, meinte Cornelia Valentin, Vorsitzende des Osterwalder Frauenchores, der zusammen mit den „Kosaken“ das Konzert veranstaltete. Auch die Beiträge des Frauenchores, die mehr als „Vorband“ agierten, sind gut angekommen – allen voran das Ave Maria der Berge, der Musikantenkanon und The Lion sleeps tonight. Natürlich waren die Besucher in erste Linie wegen der wunderbaren Musik gekommen, viele allerdings aber auch aus Neugier auf den „Dschungelprinzen“. Noch im Januar hatte sich der 74-jährige Peter Orloff tapfer geschlagen im „Dschungelcamp“ und sich den dritten Platz erkämpft. Nur wenige Tage später stand er dann mit seinem Chor vor dem Altar der Christuskirche und unterhielt das Publikum mit zu Herzen gehenden Melodien. Stimmgewaltig wurden dabei auch sakrale Werke dargeboten. „Dschungelcamp und Singen in der Kirche passen eigentlich nicht so wirklich zusammen“, sagte Cornelia Valentin. „Einige Leute seien nicht zu dem Konzert gekommen, weil sie die Teilnahme von Orloff im Dschungelcamp nicht gut fanden. Dabei sei sein Einsatz doch für einen guten Zweck gewesen. Einen Teil seiner Gage nämlich spendet Orloff der Stiftung „Fly & Help“, deren Kuratoriumsmitglied er ist. Das Geld soll dem Bau einer Schule in Argentinien zugutekommen, um Kindern des Guarani-Indianer-Stammes Bildung zu ermöglichen“, ergänzte sie.

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