Aktionen von Jugendpflege haben zugenommen

Jugendarbeit kommt gut an

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Die Jugendlichen bei der Halloweenparty.

Salzhemmendorf - Die Kommunikation zwischen Jugendlichen erfolgt meistens über Social-Media-Kanäle wie Instagram. Daher ging die Jugendpflege Salzhemmendorf auch den ungewöhnlichen Weg und meldete sich Anfang des Jahres bei Instagram an. 

Über diesen Weg erreicht man die Jugendlichen jetzt einfacher und kann sie für manche Angebote auch begeistern. Kreativangebote, Hausaufgabenbetreuung in Kooperation mit den Jahrgängen zehn bis zwölf der KGS, Faschingsparty, Halloweenparty oder einfach Billard in den Räumen der Jugendpflege kommen gut bei den Kindern an. Dankbar ist die Jugendpflegerin Simone Berg vor allem der Bürgerhilfe am Ith, die die Einrichtung immer wieder mit Obst oder Snacks zu den Aktionen versorgt. Im Gegenzug beteiligt sich die Bürgerhilfe oder aber die KGS immer wieder an Aktionen. So soll bald wieder eine Aktion der Bürgerhilfe unterstützt werden, damit die Lebensmittelspenden für die Lebensmittelausgabe nicht versiegen. Gut zwei Jahre ist Simone Berg als Jugendpflegerin von Salzhemmendorf im Dienst und hat bereits ihre Spuren hinterlassen. Unter ihrer Führung wurde unter der Salzhemmendorfer Schwimmhalle der Jugendtreff ab Mai vergangenen Jahres wiederbelebt. In der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Senioren, Soziales, Sport und Mobilität erklärte sie aber, dass sie das alleine nicht geschafft hätte. Ihre halbe Stelle mit 19,5 Wochenstunden würde wahrscheinlich gerade so reichen, um alleine die Betreuung beim Jugendtreff zu organisieren. Andere Aktivitäten wären dann aber nicht möglich. Daher ist sie auch froh, dass sie neben einem Bufdi auch sechs ehrenamtliche Helfer zwischen 16 und 20 Jahren zu ihrem Team zählt. Nur mit dieser Unterstützung ist es möglich, noch weitere Aktionen anzubieten, die sehr gut angenommen werden. So gab es dieses Jahr beim Ferienpass gleich 44 Veranstaltungen und drei Ferienbetreuungsangebote. Während ein Jahr vorher nur 109 Kinder teilgenommen hatten, waren es dieses Jahr schon 155 Kinder. Auch die Anzahl der gebuchten Angebote stieg von 366 auf 459, wobei auch fünf neue Veranstalter dieses Jahr dabei waren. Im nächsten Jahr wird es dann zum Ferienpass nur noch einen Flyer statt dem Heft geben, da die Buchungen sowieso nur noch online erfolgen werden. Seit ihrem Beginn in der Jugendpflege schätzt Berg, dass etwa 80 bis 100 verschiedene Kinder und Jugendliche den Jugendtreff aufgesucht haben. „Werbung ist aber immer wieder notwendig, weshalb unsere Präsenz in der KGS auch sehr wichtig ist“, so Berg. In der Ausschusssitzung gab es von allen Fraktionen nur Lob für Berg und ihr Team. Auf die Frage nach ihren Wünschen für den Jugendtreff, sprach sie nur das Problem ihrer 19,5 Stunden sowie die langwierige Um- setzung von Maßnahmen wie etwa der Renovierung des größeren Raums in der Jugendpflege an. Mehr Aktivitäten als bisher sieht Berg deswegen auch als unrealistisch an. „Eigentlich ist das jetzt schon mit einer halben Stelle nicht leistbar“, erklärt Berg, die sich aber auf ein gutes Team verlassen kann. Kurzfristige Ausfälle wie etwa bei der Bufdi-Stelle konnten nur mit großem Aufwand gestemmt werden. Der Jugendtreff bietet jeden Mittwoch einen offenen Treff von 15 bis 17.30 Uhr sowie jeden ersten und dritten Montag im Monat ein Kreativangebot von 15 bis 17 Uhr und einige Sonderaktionen an. 

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