Kindern wird die heimische Natur nähergebracht / Großer Zuspruch

Mit den Jägern ins Revier

Viele Jungen und Mädchen nehmen an der Ferienpassaktion teil. Foto: Spätlich

WALLENSEN  Unter dem Motto „Mit Jägern ins Revier“ wurde vom Hegering I eine Waldwanderung zu zwei Stationen angeboten. Der Zuspruch – diese Aktion war ausgebucht – bestätigte die Jäger in ihrem Wunsch, die heimische Natur den Kindern nahezubringen.

Am Schützenhaus wurden sie von den Jagdhornbläsern des Hegering zünftig mit dem Signal „Begrüßung“ empfangen. Nach einer kurzen Ansprache durch Hegeringleiter Wolfgang Rohrmann ging es in zwei Gruppen in den Wald. Die Revierpächter Wilfried Runne und Reinhart Stichweh zeigten den Kindern der ersten Gruppe die Fuchsbauten und erklärten, unterstützt durch Wolfgang Rohrmann, alles über diese Tierart. Im Wald wurden dann Pflanzen und Blätter gesammelt, die später bestimmt wurden. Die zweite Gruppe fuhr mit den Jeeps hoch in Ith. Dort erklärte ihnen die Jäger Peter-Alexander Gummert, Harald Gruppe, Erich Möhle und Matthias Wolff alles rund um einen Jägerstand. Alle Kinder konnten mit einem Fernglas von der Jagdkanzel aus die Umgebung beobachten. Sie lernten, was an einer Kirrung passiert, warum ein Salzleckstein im Wald ist und was Wildschweine in einer Suhle machen. Anschließend wechselten die Gruppen, sodass alle 27 Mädchen und Jungen beide Revierstandorte im Wald besucht hatten.

Zum Abschluss ging es zurück zum Schützenhaus Wallensen. Hier wartete schon die rollenden Erlebnisschule der Jägerschaft Hameln-Pyrmont. Walter Kuttig erklärte den Kindern, unterstützt von Sandra Haack, die Sammlung der präparierten Wildtiere, wie sie in den heimischen Wäldern vorkommen. Ob Dachs, Marder, Fuchs, Wiesel, Feldhase, Kaninchen, Fischreiher oder Enten, die Kinder erklärten sich untereinander die Wildtiere und wenn es nicht weiter ging, stand ein erfahrener Waidmann zur Stelle. Besonders niedlich fanden die Kinder das Rehkitz, den großen Feldhasen und die kleinen Frischlinge. Alle Kinder durfte die Sammlung der Jagdhörner von Harald Grupe ausprobieren. Es war gar nicht so einfach für die Hobbybläser, einen Ton aus den Hörnern zu bekommen. Danach hatten sich alle eine zünftige Jägermahlzeit verdient. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine kleine Birken-Baumscheibe die mit einem Wildmotiv verziert worden war. gs

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