300 Zuschauer sorgen für tolle Stimmung bei „Fightnight“ in Oldendorf

Heimvorteil: Saaletaler Boxer überzeugen im Schwergewicht

Heimstärke bewiesen (von links): Florian Unger, Alexander Weber und Denis Peter können ihre Kämpfe erfolgreich gestalten. Foto: Göke

OLDENDORF Rund 300 Zuschauer sahen bei der „Fightnight“ in der Oldendorfer Saaletal-Sporthalle 16 spannende Boxkämpfe auf sportlich hohem Niveau. Für die Planung des Boxevents hatte der junge Verein sehr viel Arbeit aufgebracht. Auch während der Kämpfe kamen die Mitglieder des Sportvereins SC Saaletal nicht groß zum Anfeuern. Denn die Mitglieder hatten alle Hände voll zu tun, die Veranstaltung erfolgreich zu gestalten. Aber die SCS-Fans sprangen dafür in die Bresche und feuerten ihre Lokalmatadore so richtig an. Mit Erfolg – alle Sportler des SCS konnten ihre Kämpfe nach Punkten gewinnen. Den Anfang machten Henning Sieker und Ronny Schnell. Beide zeigten in drei Runden des Sparringkampfes eine technisch-taktische Kampfesführung. Sie gaben dadurch einen Einblick in die Arbeit und den Ablauf des Fitnessboxens.

Die sehr kurzfristigen Absagen vom Vorabend wurden ebenfalls gelöst. So sprang Christian Unger ein und lieferte sich mit Hendrik Falke einen beherzten Kampf. Falke will im Juli um die Deutsche Jugend-Meisterschaft in Hamburg boxen. Überzeugend und kämpferisch stark zeigte sich Andreas Weber, der im Schwergewicht gegen Jendrik Sprengemann aus Bremen klar nach Punkten gewinnen konnte.

Lorenzo Weiß boxte sehr verbissen. Seine Nervosität im eigenen „Wohnzimmer“ machte ihm zu schaffen. Aber auch er konnte im Mittelgewicht nach Punkten gewinnen. Als Bester Techniker der Boxveranstaltung wurde Denis Peter ausgezeichnet, der gegen den starken Bremerhavener Danny Stenzel im Superschwergewicht gewann. Zur Freude der Zuschauer kam in der Pause nochmal richtig Stimmung auf. Als Show-Einlage zeigte hier die Zumba-Gruppe des SCS unter der Leitung von Carmen Greve, welch gute Stimmung in der Truppe herrscht.

Da der Hamburger Gegner von Florian Unger auch kurzfristig abgesagt hatte, sprang Markus Hänel ein. Er boxte für den Weser-Boxring Bremerhaven. Da Hänel in der zweiten Runde kurz zu Boden ging, gewann Florian Unger klar nach Punkten und konnte sein Comeback erfolgreich gestalten.

Die heimische Bundestagsabgeordnete Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller zeigte sich besonders von den Boxern beeindruckt: „Es ist toll zu sehen, wie fair die Boxer trotz der sportlichen Konkurrenz miteinander umgehen. Man muss hier als Schirmherrin nicht viel sagen. Das ist eine tolle Vereinsarbeit und gelebte Integration“. Der Oldendorfer Arzt Guntram Tepper war als Ringarzt tätig und hat vorher auch die gesundheitlichen Überprüfungen der teilnehmenden Boxer durchgeführt. „Für uns steht die Gesundheit der Boxer natürlich im Vordergrund und wir haben uns sehr gefreut, dass uns unser neuer Arzt im Ort seine Unterstützung zugesagt hat“, so Cheftrainer und Organisator Helmut Unger. gök

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