Vier Generationen der Familie Georgi engagieren sich als Brandschützer

Feuerwehr steht hoch im Kurs

Engagieren sich für den Brandschutz und die Kameradschaft: Tobias, Hartmut, Dieter und Klemens Georgi sowie Sean Georgi (vorn), hier mit Ortsbrandmeister Rolf Schmidt (rechts). Foto: Spätlich

HEMMENDORF  Eine seltene Kombination und Konstellation bietet derzeit die Freiwillige Feuerwehr im Flecken Salzhemmendorf. Gleich vier Generationen der Familie Georgi aus Hemmendorf sind mittlerweile dabei, zum Teil in der Altersabteilung, im aktiven Dienst und in der Jugendfeuerwehr. Grund, sich jetzt einmal gemeinsam zu positionieren, ist der kurz bevorstehende 90. Geburtstag von Klemens Georgi.

Den Anfang machte der am 1. Juni 1925 in Bockau im Erzgebirge geborene Klemens Georgi, der nach dem Krieg im Jahr 1946 als britischer Kriegsgefangener nach Hemmendorf kam, dort die Liebe seines Lebens fand und hier verblieb. Schon 1946 ist er in die neu gegründete Freiwillige Feuerwehr eingetreten, war von 1952 bis 1958 Gruppenführer der ersten Gruppe, von 1986 bis 2001 Vorsitzender der Altersabteilung und erhielt 1987 die Feuerwehr-Ehrenmedaille. Eine besonderen Namen machte er sich als Bauleiter des neuen Feuerwehrhauses von 1986 bis 1987. Mit solch einem Vorbild konnten die nachfolgenden Generationen nicht anders, als ebenfalls in die Feuerwehr einzutreten.

Die Söhne Dieter (67 Jahre, Hauptlöschmeister) und Hartmut (60 Jahre, Hauptfeuerwehrmann), gehören der Freiwilligen Feuerwehr Hemmendorf mittlerweile in der Altersabteilung an, Enkel Tobias (35 Jahre 1. Hauptfeuerwehrmann) ist in Osterwald im aktiven Dienst und Urenkel Sean (13 Jahre) ist, ebenfalls in Osterwald, in der Jugendfeuerwehr.

Alle vier sind sich einig, dass für sie besonders die Kameradschaft und der Zusammenhalt in der Feuerwehr zählen. Außerdem gelten gerade die Feuerwehren im ländlichen Bereich zu den Kulturträgern und ehrenamtlichen Helfern – auch über den Feuerwehrdienst hinaus. gs

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