HSC BW Tündern gewinnt Volksbank-im-Wesertal-Cup gegen SG Hameln 74

Favoriten geben sich in der KGS-Sporthalle keine Blöße

HSC BW Tündern gewinnt den Volksbank-im-Wesertal-Cup in Salzhemmendorf. Fotos: Göke

SALZHEMMENDORF Die Zuschauerränge in der KGS-Sporthalle Salzhemmendorf waren schon am Vorrundentag gut gefüllt, als der Schiedsrichter das erste Spiel beim Volksbank-im-Wesertal-Cup zwischen der SSG Halvestorf und dem TSV Grohnde anpfiff. Das Buffet war ebenfalls gefüllt und die Helfer des Ausrichters Blau-Weiß Salzhemmendorf hatten alle Hände voll zu tun, um die Gäste mit Getränken und Essen zu bewirten.

In der Gruppe A setzte sich die SSG Halvestorf durch, die lediglich gegen den Gruppenzweiten TSV Bisperode einen Punkt abgab. Dick kam es hier für den TSV Grohnde, die im letzten Gruppenspiel gegen Bisperode gleich zehn Tore kassierten. In der Gruppe B enttäuschte vor allem der Bezirksligist WTW Wallensen, dem die schweren Beine vom Sieben-Berge-Cup förmlich anzusehen waren, wo sie am Vorabend in Alfeld bis nach 23 Uhr ins Finale marschiert waren. So hatte HSC BW Tündern im ersten Spiel gegen Wallensen auch keine Probleme und gewann gleich mit 4:0. Tündern zog ohne Punktverlust in die Zwischenrunde ein. Den zweiten Platz sicherte sich der Duinger SC, der nach der WTW-Humboldt-Trophy erneut im Nachbarschaftsduell gegen den WTW Wallensen die Oberhand behielt.

Die Gruppe C war die spannendste der Vorrunde. Hier konnte sich der Landesligist TSV Barsinghausen mit sechs Punkten nur dank seinem guten Torverhältnis an die Spitze setzen. Im vorletzten Gruppenspiel gewann der MTV Lauenstein dann 3:1 unter dem Jubel der zahlreichen Schlachtenbummler gegen Barsinghausen und kam ebenfalls auf sechs Punkte. Im letzten Gruppenspiel reichten der TSG Emmerthal schließlich sieben Tore gegen Bad Münder nicht. Ein Tor fehlte, um Lauenstein vom Platz zwei zu verdrängen. In der Gruppe D setzte sich der Favorit und Landesligist SG Hameln 74 klar mit drei Siegen vor dem Gastgeber Blau-Weiß Salzhemmendorf durch.

In der Zwischenrunde fehlte den Gastgebern aus Salzhemmendorf im letzten Spiel gegen den TSV Barsinghausen ein Tor, um in die Zwischenrunde einzuziehen und zumindest einen Favoriten mit Barsinghausen zu stürzen. Den stärksten Eindruck hinterließ hier aber die SSG Halvestorf, die alle Spiele gewinnen konnte. Der Duinger SC kam bei 3:11 Toren auf keine Punkte und musste die Segel streichen. In der zweiten Gruppe der Zwischenrunde reichte dem HSC BW Tündern im letzten Spiel gegen den TSV Bisperode ein 2:2-Unentschieden, um den zweiten Platz hinter SG Hameln 74 zu sichern.

Im ersten Halbfinale trafen so die vier Turnierfavoriten aufeinander. Beide Spiele war vor allem taktisch geprägt, wenn auch sehr spannend. Beide Aufeinandertreffen endeten 1:1, wobei die Ausgleichstreffer sieben Sekunden und einmal zwölf Sekunden vor Schluss fiel, so dass jeweils das Neunmeter-Schießen entscheiden musste. Im ersten Halbfinale konnte Tündern kurz vor Schluss gegen Halvestorf ausgleichen und gewann schließlich das Neunmeterschießen wegen einem Fehlschuss der Halvestorfer. Im zweiten Spiel war Barsinghausen zunächst das Glück hold, als der TSV kurz vor Schluss gegen SG 74 ausgleichen konnte. Im Neunmeterschießen war SG-Torwart Kolja Kowalski aber gut drauf und entschärfte gleich die ersten beiden Neunmeter und führte seine Mannschaft so ins Finale.

Das Spiel um Platz drei gewann dann die SSG Halvestorf klar mit 4:1 gegen den TSV Barsinghausen. Platz 7 sicherte sich der MTV Lauenstein im Neunmeterschießen gegen den Duinger SC, wobei die ersten vier Schützen verschossen. Platz 5 ging an Blau-Weiß Salzhemmendorf, wobei die Bisperode den Ball nicht einmal im Tor unterbrachten.

Im Finale kam es so zum Aufeinandertreffen von HSC BW Tündern gegen SG Hameln 74, dass schließlich der Torschützenkönig des Turniers, Ugur Aydin, mit zwei Toren beim 3:1 entscheiden sollte. gök

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