Ratssitzung in Salzhemmendorf: Gedenkstätte wird im November fertig

Corona: Flecken rechnet mit Steuereinbußen

Fast fertig: Die Gedenkstätte für Zwangsarbeiter des II. Weltkriegs.
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Fast fertig: Die Gedenkstätte für Zwangsarbeiter des II. Weltkriegs.

Salzhemmendorf – Bei der Salzhemmendorfer Gedenkstätte geht es darum, der Zwangsarbeiter zu gedenken, die im jetzigen Steinbruch Voska ihr Leben lassen mussten. Dazu hatte sowohl der Ortsrat wie auch der Rat des Fleckens sein Einverständnis erklärt, lediglich die ausführenden Arbeiten gerieten bisher ins Stocken. Jetzt ist es aber soweit, mit den Arbeiten wurde schon begonnen. Der Bauhof hat die Grünanlage umgestaltet, die Stele soll Ende Oktober aufgestellt werden, so dass der Gedenkort voraussichtlich noch im November fertiggestellt sein wird. Aufgrund der Corona-Pandemie, die ja noch keineswegs abgeschlossen ist, ergeben sich bei bisherigen Steuerschätzungen Ertragseinbußen in 2020 von gut 350 000 Euro. Dagegen rechnet wird ein Mehrertrag aus der Umsatzsteuer von gut 60 000 Euro sowie eine Erstattung von allgemeinen Einnahmeausfällen vom Land Niedersachen von etwa 100 000 Euro gerechnet. Mithin ergeben sich finanzielle Einbußen von rund 200 000 Euro für den Flecken Salzhemmendorf. Dieser Tagesordnungspunkt stand allerdings nur zur Kenntnisnahme für die Ratsmitglieder.  Wie es hier konkret weitergehen soll, muss abgewartet werden.      

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