Premiere von „Der kleine Vampir“ ein voller Erfolg

Blutsauger auf der Osterwaldbühne

Vampire auf der Osterwaldbühne: Anton Bohnsack (Tobias Remmel, vorn), wird von Rüdiger von Schlotterstein (Alena Berg, dahinter) der Vampirfamilie vorgestellt. Fotos: Spätlich

OSTERWALD „Da kann man als Schauspieler noch so erfahren und abgebrüht sein, vor der Premiere gehen bei allen die Nerven in Grundstellung, man wird nervös und fragt sich, ob der Text wirklich sitzt. Doch mit dem Start scheint sich alles aufzulösen“, meine auch so erfahren Darsteller der Osterwaldbühne wir Solveig Everding oder Marc Telgheder.

Wie soll es dann erst den rund 80 Aktiven im Alter von drei bis 70 Jahren oder dem Spielleiter-Debütanten Ramona und Martin Prüße ergangen sein. Aber um alle zu beruhigen: Die Premiere des „Kleinen Vampirs“ verlief grandios, auch wenn ein kurzes Gewitter alle zu einer zehnminütigen „Zwangspause verdonnerte“. Das Stück nach den Geschichten von Angela Sommer-Bodenburg ist nicht ganz neu – sie wird nach dem Jahr 2005 diesmal zum zweiten Mal gespielt, einige Schauspieler von den ersten Vorstellungen sind auch diesmal wieder mit dabei.

Die Geschichte: Anton Bohnsack liebt Grusel- und Vampirgeschichten. Als aber eines Abends ein echter Vampir in seinem Schlafzimmer erscheint, kann er es nicht glauben. Anton und der kleine Vampir, der sich mit „Rüdiger von Schlotterstein“ vorstellt, freunden sich schnell an. Anton lernt bald auch den Rest der Vampirfamilie kennen. Allerdings dürfen Antons Eltern keinesfalls herausfinden, dass Rüdiger ein Vampir ist und umgekehrt ist es genauso. Gemeinsam bestehen Anton und Rüdiger so manches Abenteuer. Auch dem Erzfeind der Vampire, dem Vampirjäger Geiermeier, können sie immer wieder entkommen. Insgesamt wird der „Kleine Vampir“ noch in 21 Vorstellungen aufgeführt, die letzte Vorführung ist am 13. September.

Parallel zum Nachmittags-Stück liegen die Vorbereitungen zum Abendstück mit dem Musical „Zum Sterben Schön“ ebenfalls „in den letzten Zügen“. Hier haben Frauke Höflich und Anja Simon die Spielleitung, die Premiere findet am Freitag, 10. Juli, um 20 Uhr statt. Insgesamt wird dieses Stück 15 Mal zu sehen sein.

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