Der Bergmann vom Bergmannsweg

Hartmut Friedrichs, Jan D. Ehlers, Frau Wegener von der Gemeinde Coppenbrügge und Hans-Dieter Kreft mit der Tonfigur.

OSTERWALD Die Brüder Heinrich und Friedrich-Wilhelm Vespermann aus Dörpe, deren Vater und Großvater noch als Bergmann unter Tage gearbeitet haben, haben jetzt ganz wesentlich dazu beigetragen, dass der historische Bergmannsweg zwischen Bad Münder und Osterwald wiederbelebt wurde und heute zu einer touristischen Attraktion geworden ist. Bei einer Begegnung von Friedrich-Wilhelm Vespermann und dem Bildhauer Jan D. Ehlers wurde die Idee geboren, für den Bergmannsweg eine lebensgroße, aus Holz geschlagene, Skulptur eines Bergmanns zu schaffen. Um diese Idee in die Tat umzusetzen, müssen vorher zwei Probleme geklärt sein: Woher kommt das Geld (immerhin rund 2 500 Euro) für solch eine Arbeit, wo soll der Bergmann stehen und wer betreut die Figur?

Nach Vorstellung der Initiatoren sollte es sich um einen „mobilen“ Bergmann handeln, der als Werbeträger immer da auftaucht, wo Veranstaltungen sind, an „stillen“ Tagen könnte sein Standort am Hüttenstollen in Osterwald sein. Am meisten Sorgen bereitet zurzeit aber die Finanzierung, da aus öffentlichen Mitteln nur wenig zu erwarten ist. Hartmut Friederichs aus Osterwald bittet deshalb alle Osterwalder unter dem Motto „An alle Osterwalder und alle, die gern etwas für Osterwald tun möchten“ um Spenden. Dazu hat er in allen Geschäften und öffentlich zugänglichen Stellen Zettel und Flyer ausgelegt.

Bereits jetzt konnte der Bildhauer Jann D. Ehlers ein Modell des Bergmanns aus Ton fertigen und vorstellen. Darüber hinaus hat es sich Hartmut Friedrichs, zusammen mit dem Bergmannsverein in Osterwald, zur Aufgabe gemacht, eine Initiative „Freunde des Bergmanns vom Bergmannsweg“ zu gründen und sucht dafür noch Mitstreiter. gs

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