Ziel der Bürgerinitiative erreicht / Dank an alle Unterstützer

Autos bleiben draußen

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: Danken allen, die mit ihrer Unterschrift gegen die Teileinziehung der Fußgängerzone gestimmt haben (von links): die Mitglieder der Bürgerinitiative Barbara Oettling, Meinolf Ziebarth, Gerhard Noa und Wolfgang Christ.

NORTHEIM (rgy) – Die Freude steht den Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen die Öffnung der Northeimer Fußgängerzone Meinolf Ziebarth und Gerhard Noa am Tag nach dem Ratsbeschluss ins Gesicht geschrieben. Die Autos werden nun auch in Zukunft einen Bogen um die Innenstadt machen müssen. „Das war ein Lehrbeispiel in Sachen Demokratie“, betonen sie und danken allen Unterstützern der Bürgerinitiative.

Somit ist der für den 31. Januar vorgesehene Bürgerentscheid vom Tisch. Mit der Unterschriftensammlung haben „Northeims Bürger zum zweiten Mal ihr Recht auf direkte Demokratie geltend gemacht. Für viele war es sicher auch eine wichtige Erfahrung, dass die verbreitete Politikverdrossenheit durch Engagement ersetzt werden kann“, bilanzieren Ziebarth und Noa. Doch jetzt gelte es, den Blick nach vorn zu richten, ein Konzept, das nicht mehr auf Autoverkehr setzt, für die Fußgängerzone unter Einbeziehung der Bürger zu entwickeln. Dabei sollten auch die finanziellen Möglichkeiten in Betracht gezogen werden, fordert Oettling. „Für die Belebung der Fußgängerzone müssen die Menschen in den Mittelpunkt gestellt werden. Dazu muss vor allem das Pflaster begehbar gemacht werden. Weiter könnten Aufenthaltsfunktionen verbreitert werden, zum Beispiel mit mehr Treffpunkten und optischen Anregungen“, schlägt die BI vor. Zudem müsse auch die Kaufmannschaft ihren Beitrag leisten, indem sie mehr kooperiere, zum Beispiel mit einheitlichen Öffnungszeiten. Wünschenswert sei auch ein Parkleitsystem.

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