Sultmerschule führt erstes Stück auf neuer Bühne vor

„Uns gehört die Dunkelheit“

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Vampirin Bissa (Mitte) ist eine besondere Vampirin: Sie ist Vegetarierin

Tief im Sultmerwald steht die Villa Nebelstein. Vampirin Bissa wohnt dort mit Eule, Ratte und unzähligen Fledermäusen. Doch ihr Onkel will da sAnwesen verkaufen und Interessenten rücken an. Um sie abzuschrecken verwandelt die Chor-AG die Sultmerschule die Villa Nebelstein in die "Villa Spooky". 

Das Leben als Vampirin könnte so schön sein. Mit vielen Tieren lebt sie in dem Anwesen und tut niemandem etwas zu leide, denn sie ist Vegetarierin und damit eine Schande für die ganze blutrünstige Familie. Noch vor Sonnenuntergang wird sie von der Ratte Galina geweckt, die eine SMS vom Onkel Bluterich bekommen hat. Noch am heutigen Abend werden mögliche Käufer zur Villa kommen, um sie zu besichtigen. Gemeinsam hecken sie einen Plan aus, um sie abzuschrecken, denn: Wer will schon in einer Villa wohnen, in der es spukt? Schon bald trifft die Familie Großmann aus Berlin ein. Während Vater Friedo die Architektur bestaunt, Mutter Elfriede von der ruhigen Lage angetan ist und Sohn Hannes vom vielen Platz zum Fußballspielen begeistert ist, kann Tochter Kathie mit dem schrecklichen Gemäuer gar nichts anfangen. Erst, als sie bemerkt, dass es dort anscheinend spukt, wird ihr Interesse geweckt. Ob es den Bewohnern der Villa gelingen wird, die Käufer zu vertreiben erfahren Schüler der Sultmerschule, die bei der Premierenaufführung nicht dabei sein konnten, am letzten Schultag, bei der zweiten Vorstellung. Aufgeregt waren sie alle. Ihnen voran Lehrerin Nikoline Krebs, die sich dem Stück mit Herzblut gewidmet hat. Gemeinsam mit den Kindern hat sie trotz der großen Hitze und einer etwas chaotischen Generalprobe ein Stück auf die Bühne gestellt, das nicht nur Schulleiterin Corinna Kulp-Wahmke ausdrücklich lobte. „Bei der Hitze, tanzen und den Text auswendig können, toll gemacht“, urteilte sie. Ähnlich begeistert war Vorstand der Volksbank Mitte Björn Henkel, der gemeinsam mit Regionaldirektorin Julia Sommer, einigen Schülern, Eltern und Lehrern bei der Premiere dabei war. Es habe viele Gründe gegeben wieso er sich trotz der anstehenden Fusion der Volksbank Mitte die Zeit für die Erstvorstellung genommen hat. Einer davon war die handgeschriebene, persön­liche Einladung, die die Kinder ihm und Sommer schickten. So hatten die Volksbankvertreter mehrere Gründe, die von der VR-Stiftung und Volksbank Mitte gesponserte neue Bühne und Beleuchtung im Wert von 8.000 Euro beim ersten Stück sehen. (sth)

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