Erfolg bei Ermittlungen nach Tötung einer 64-jährigen Northeimerin

Tatverdächtiger festgenommen

Staatsanwaltschaft Göttingen
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Wie die Staatsanwaltschaft Göttingen mitteilt, wurde ein dringend Tatverdächtiger festgenommen.

Northeim – Die Polizei hat nach der Tötung einer 64-jährigen Northeimerin, deren Leiche am Samstag gegen 18 Uhr in einem Maisfeld nahe der Northeimer Kläranlage gefunden wurde, einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 57-Jährige hatte zu dem Zeitpunkt Ausgang aus dem Maßregelvollzugszentrum in Moringen.

Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft begründen einen dringenden Tatverdacht wegen eines mutmaßlich im Zustand der Schuldunfähigkeit oder der verminderten Schuldfähigkeit begangenen Tötungsdelikts gegen einen 57-jährigen Beschuldigten, der im Maßregelvollzug untergebracht ist. Dieser steht laut Aussage der Staatsanwaltschaft Göttingen aufgrund der derzeitigen Beweislage im Verdacht, während gewährter Lockerungen die 64-jährige Frau getötet zu haben. Bereits zeitnah nach Auffinden des leblosen Körpers der 64-Jährigen wurde der Beschuldigte in dem gesondert gesicherten und geschlossenen Bereich des Maßregelvollzugszentrums verlegt. Der Beschuldigte wurde mit einem Urteil des Landgerichts Göttingen aus dem Jahr 1987 wegen eines im Zustand erheblich verminderter Steuerungsfähigkeit begangenen versuchten Tötungsdelikts zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Daneben wurde die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet, weswegen sich der Untergebrachte derzeit im Maßregelvollzugszentrum befindet. Aufgrund des dringenden Tatverdachts hat die Staatsanwaltschaft Göttingen am heutigen Tag die Anordnung der einstweilige Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus bei dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Northeim beantragt. Über den Antrag hat das Amtsgericht noch nicht entschieden. Die Ermittlungen dauern an. 

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